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Das Kapitell der Westsäule in der Drüggelter Kapelle
Das Kapitell der Westsäule in der Drüggelter Kapelle
mit dem Widderkopf

 

  Die Drüggelter Kapelle - ein geomantisches und

    radiästhetisches Kleinod in Westfalen

 
   

Die Drüggelter Kapelle in Körbecke ( Möhnesee ) im Kreis SoestDie Drüggelter Kapelle liegt nördlich des Möhnesees im Ortsteil Delecke der Gemeinde Möhnesee im Kreis Soest. Sie ist vermutlich um 800 n. Chr. als ein kleiner 12eckiger Rundbau entstanden und hat heute noch ihre sehr eigene archetypische romanische Architektur und Innenausstattung. Die Drüggelter Kapelle liegt auf der ersten Hügelkuppe des Haarstrangs oberhalb der heutigen Möhneseetalsperre.

Besonders die subjektive Wirkung und Stimmung in der Drüggelter Kapelle ist für viele der Grund die Kapelle immer wieder zu besuchen. Für viele ist die Drüggelter Kapelle ein spiritueller Kraftort an dem man sich mit dem All-Eins-Sein dieser Welt verbinden kann.


Der ursprüngliche Name “Druglete” wird nach Dieter Kestermann (s.u.) auf Dru = Tree = Baum und Glete = Gilde = Gemeinde - auf einen Gemeindebaum zurückgeführt. Der Name kann aber auch nach Paul Derks (s.u.) von Drug = trocken und lete = träge/müde - einen tockene unfruchtbare/träge Ort abgeleitet werden. Nach Hermann Fly, gen. Stangefol (1575 - 1655), Rektor der Uni Köln und Stiftsherr zu Köln, war bei der Kapelle allerdings auch ein Heiligtum der “Trigla Dea”, dessen Bildsäule mit einer dreiköpfigen Götterfigur ( drei Madonnen ) erst im Jahr 1583 vollständig verschwunden war, so das der Name auch auf einen alten Matronenkultplatz zurückgeführt werden kann (siehe auch zum Standort der Trigla Dea).

 
 
Eine kleine archäologische und historische Betrachtung der Drüggelter Kapelle

 

 

 

Chor und äußere Säulen in der Drüggelter Kapelle
Chor und äußere Südostsäulen
in der Kapelle

 

 

 

 

Sonnenuntergang zu Mittsommer in der Drüggelter Kapelle
Sonnenuntergang zu Mittsommer
in der Drüggelter Kapelle


Der preußischen Oberbaudirektor Karl Friedrich Schinkel, der die Kapelle 1833 besuchte, berichtete zum “Heidentempel zu Drüggelte”, das dieser “vielleicht das älteste Bauwerk des Landes (Preußens ist und)...eines der merkwürdigsten Werke der deutschen Kulturanfänge (darstellt)”.

Die Drüggelter Kapelle ist ein 12eckiger Rundbau mit etwa 12 m Durchmesser. Der Ein-gang zum Süden hat einen kleinen Vorbau und im Osten ist zwischen zwei Seitenabschnitten des 12-Ecks ein kleiner Chor angebaut. Im Inneren tragen 12 kleiner Säulen und 4 größere Säulen in der Mitte das Kreuzgewölbe des Daches. Zwischen den 4 Säulen ist die Mitte der Kapelle mit etwa ca. 2 m Durchmesser freigehalten. Die Kapitelle der 12 Säulen sind reich mit geometrischen Mustern und archaischen romanischen Tiermotiven verziert.

 
Der Grundriss der Drüggelter Kapelle nach Ritzen, Lüdeling und Padligur
Grundriss der Drüggelter Kapelle -
Aufmessung von Michael Ritzen, Reiner Padligur und Hartmut Lüdeling
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Baugeschichtlich ist die romanische Kapelle nach Dieter Kestermann (s.u.) vermutlich um 800 n. Chr. entstanden, da in Westfalen die Rundschlitzfenster bis ca. 800 n. Chr. und das Kreuzgradgewölbe frühestens ab 800 n. Chr. üblicher Weise in Kirchen eingebaut wurden. Das Tympanon-Kreuz über dem Eingang wurde erst im 12. Jh. üblich. Der Chor wurde vermutlich ebenfalls erst später angebaut. Die in der Kirche stehende Holztruhe wurde nach dendrologischen Untersuchungen um 1172 n. Chr. angefertigt.

Nachweislich wurde die Kapelle 1217 vom Graf Gottfried von Arnsberg verkauft. Eine Hofstelle wurde damals noch nicht erwähnt. Ab 1338 bis zur Säkularisation 1809 gehörte Sie dem Dominikanerinnen-Kloster “Paradies” bei Soest . Seit 1984 ist das Nutzungsrecht der katholischen Gemeinde des Pfarramts St. Pankratius von Körbecke zugesprochen worden.

Aufgrund der 12eckigen Rundform der Drüggelter Kapelle wird von diversen Heimatforschern der Bau der Drüggelter Kapelle mit der Kirche des Heiligen Grab von Jesus Christus in Jerusalem in Verbindung gebracht. Deshalb sehen einige auch eine Verbindung zu den Kreuzrittern, die vielleicht von der Drüggelter Kappelle aus gegen Palästina zogen (z.B. bei Karl Wiemann und Karl Thiell), oder zu den Templern (z.B. Günter Fleischer). Von anderen wird dagegen der Rundbau wegen dem offenen Mittelbereich und den archaischen Ornamentik an den Kapitellen der Säulen eher mit den Katharern in Verbindung gebracht (z.B. bei Gisela Jacobi Büsing und Bernd Schaeffer).

Auf jeden Fall läßt die für einen Kirchenbau eher ungewöhnliche 12eckige runde Form und die ungewöhnlichen Ornamentiken sowie die etwas unklaren Eigentumsverhältnisse viel Platz für Interpretationen und Vermutungen.

Nach den astronomischen Messungen und Berechnungen von Dr. Burghard Steinrücken, Leiter der Volkssternwarte Recklinghausen, war im 12. Jahrhundert von der Mitte der Kapelle aus durch das Nordwestfenster genau der Sommersonnenwendeuntergang zu sehen. Auch war durch das Nordostfenster der Mondaufgang und im Südwesten der Monduntergang zu den Großen Mondwenden (alle 18,61 Jahre) zu sehen. Ebenso sind nach seinen Untersuchungen die beiden dickeren Mittelsäulen exakt astronomisch Nord-Süd ausgerichtet ( +/- 0,2° ). Die Drüggelter-Kapelle ist somit wohl bewußt als astronomisch ausgerichtetete Kirche gebaut worden.

Nach den akustischen Untersuchungen von Markus Kaiser, Fa. S.P.Audiolab, hat die Kapelle mit Apsis eine Grundfrequenz von 52,5 Hz und ohne Apsis 53,5 Hz (~Gis) besonders in der 2.Oktave bei 105 Hz und ein Nachhalleffekt von 1,5 - 4,5 Sek.. Dieser Nachhalleffekt macht die Drüggelter Kapelle auch für viele Musikveranstaltungen und Chöre einzigartig.

Die besondere Akustik in der Drüggelter Kapelle ist auch der Beleg für eine starke Raumresonanz (Raummode) der Kapelle, bei der durch Interferenzen innerhalb der Kapelle die Wirkung von Schwingungen erhöht werden. Diese Resonanzverstärkung tritt aus geomantischer Sicht dabei nicht nur im hörbaren Bereich auf, sondern auch andere Schwingungen werden in der Kapelle verstärkt wodurch auch viele der starken subjektiven Eindrücke und Wahrnehmungen in der Drüggelter Kapelle mit erklärt werden können.

 
Geomantischer Ausstausch im “Geobiologischen Arbeitskreis Westfalen”

 

 

Der "Geobiologische Arbeitskreis Westfalen" ist ein Kreis von etwa 40 Rutengängern, Geomanten und feinstofflich interessierten Menschen, die sich regelmäßig treffen, um sich über Erfahrungen und Erkenntnisse im feinstofflichen Bereich auszutauschen. Im Jahre 1997 hat er sich als „Landesgruppe Westfalen“ dem „Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V.“ angeschlossen.

Vom "Geobiologischen Arbeitskreis Westfalen" wurden bereits zwei Mal durch mich in Drüggelte die "Drüggelter Geomantie- und Radiästhesietage" durchgeführt, bei denen die Ergebnisse und Erfahrungen von einzelnen Rutengängern und Geomanten vorgestellt und gemeinsam radiästhetische Untersuchungen in der Kapelle durchgeführt wurden.

Wer selber gerne seine Erkenntnissen und Erfahrungen mit der Drüggelter Kapelle anderen einmal mitteilen möchte oder allgemein an einem geomantischen Erfahrungsaustausch über die Drüggelter Kapelle interessiert ist, der kann sich auch gerne an mich wenden. Ich werde Ihr Interesse dann bei den weiteren Planungen für den "Geobiologischen Arbeitskreis Westfalen " berücksichtigen.

Ich würde mich freuen, wenn man sich über einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch zur Drüggelter Kapelle ergänzen können. Ich würde mich auch freuen, wenn das Wissen und die Wertschätzung über die feinstofflichen Aspekte der Drüggelter Kapelle eine breitere und größere Anerkennung bekommen könnte.

 

 

Auf den weiteren Seiten zur Drüggelter Kapelle stelle ich meine geomantischen Betrachtungen zur Drüggelter Kapelle vor:

  Landschaftsstruktur und Geologie

 Geomantie der Landschaft

 Radiästhesie und Erdstrahlen

  Zusammenfassung und Essenz

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Weitere Informationen zum Thema Geomantie der Drüggelter Kapelle finden Sie auch in der Vortrags-CD zum Thema: "Die Drüggelter Kapelle -ein geomantisches und radiästhetisches Kleinod in Westfalen".

Quellennachweis für die erwähnten Daten und Fakten:

  • Karl Friedrich Schinkel "Reisenotiz Nr. 60", Berlin, 1833
  • Hermann Stangefol ( auch Hermann Fley ) "Opus Cronologicum et Historicum Circuli Westphalici", Köln, 1656
  • Burkard Steinrücken, "Archäoastronomische, topographische und geometrische Untersuchung der Drüggelter Kapelle", Recklinghausen, 2010
  • Dieter Kestermann, "Die Kapelle auf den Drüggelter Höfen", Horn Bad-Meinberg, 1988
  • Paul Derks, "Trigla Dea und ihre Genossen, Drüggelte und sein angeblicher Heidentempel" in "Soester Zeitschrift, Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest", Soest,1989 Heft 101
  • Reiner Padligur „Feng Shui im Kohlenpott- Landschafts-Feng-Shui im Westen - eine geomantische Analyse des Ruhrgebiets“ in „Feng Shui-Journal“ Nr. 3, Klein Jasedow, 2003
  • Reiner Padligur, „Geomantie, Kraftorte und heilige Plätze“, Witten, 2011
 



 

Diese Website wurde zuletzt aktualisiert am 14.05.2012 .

 

 

 

 

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