Niederfrequente Störungen
Hochfrequente Störungen
elektrobiolgische Grenzwerte

Bio. Effekte/ Grenzwertevergleich

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Niederfrequenter Bereich
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  Infothema Elektrosmog - Grenzwertvergleich

 

    Grenzwerte und elektrobiologische Effekte für die Niederfrequenz


         magnetisches
          Feld in Tesla
elektrisches Feld    
in Volt/m               
Biologische Effekte, Untersuchungen und Grenzwerte
 

5.000V/m         
    100.000 nT

       

 26.BImSchV, BRD ( 2013 ) elektrische Feldstärke für 50 Hz
magnetische Feldstärke für 50 Hz (=Sonderregelung § 3(1) 50% des Grenzwertes)
Allerdings:  eine 100fache Überschreitung bis zu 72 Min./tgl. und kleinräumig möglich
Sonstige Grenzwerte: z.B. 8 Hz – 625 µT / 5 kV/m │ 16 2/3 Hz (Bahnstrom) 300µT / 5 kV/m │400 Hz – 200 µT / 630 V/m │
≥3 MHz 27 µT / 83 V/m

 BRD-Gesetz
10.000 nT  in NRW vom LUA für Neubausiedlungen empfohlen (1998)  Empfehlung
1.700 V/m  signifikante Erniedrigung der Melatoninkonzentration
 in der Nacht (Wilson, 1983)
 

100V/m
      
1.000 nT
 

 Empfehlung der NCRP-USA (1995)  Empfehlung
1.000 nT  Schweiz (2000)  Gesetz

500 nT
200 nT

 Italien (1999), Kurzbelastung bis 2.000 nT
 Zielwert

 Gesetz
300 -1.000 nT  signifikante Erniedrigung der Melatoninkonzentration bei  Ratten (Löscher, 1993)  
≥400 nT  die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO ´IARC´  stellt eine Verdoppelung des Risikos für Kinderleukämie fest  (2001)  
≥400 nT

 Erhöhung der Leukämiekrebsrate bei Kindern in der Nähe von  Hochspannungsleitungen, bei 3.000 kranken  Kindern/Kontrollgruppe 10.000 Kindern in insgesamt 9  Ländern, Risikofaktor 2,0, (Ahlbom et .al., 2000)

 

≥300 nT

≤300 nT

 Erhöhung von Leukämieerkrankung bei Kindern, Risikofaktor  1,7 (Greenland, 2000) keine Erhöhung von  Leukämieerkrankung bei Kindern, Risikofaktor 1,1

 
200 - 400 nT  Erhöhung von Leukämieerkrankung bei Kindern in der BRD,  bei 500 kranken Kindern/ Kontrollgruppe 1.300 Kindern,  Risikofaktor 2,4 (Schütz, Michaelis, 2000)  

         250 nT
25V/m              

 MPR II-Norm in Schweden für Bildschirmarbeitsplätze,
in 50  cm Abstand für 5Hz bis 2 kHz

 Empfehlung
250 nT  Erhöhung von Leukämieerkrankung bei Kindern in der USA,  Risikofaktor 1,5 (Savitz et. al., 1988)  
≥200 nT  keine Erhöhung der Leukämiekrebsrate bei Kindern in der  Nähe von Hochspannungsleitungen, bei 3.000 kranken  Kindern/Kontrollgruppe 10.000 Kindern in insgesamt 9  Ländern, Risikofaktor 1,1, (Ahlbom et. al., 2000)  
200 nT  Nova-Institut, Ecolog-Institut (2001) und BUND (2012)  Empfehlung

           200 nT
5 -50V/m         

 Verbraucherberatung (2003)  Empfehlung
100 - 200 nT  Erhöhung von Leukämieerkrankung bei Kindern in der BRD,  bei 500 kranken Kindern/Kontrollgruppe 1.300 Kindern,  Risikofaktor 1,3 (Schütz, Michaelis, 2000)  
20 V/m
 Absenkung des Melatoninspiegels (Jaletzke, 1990)  

  100 - 500 nT
5 - 50 V/m      

 SBM-2015 Richtwerte (stark auffällig) von Maes und IBN (Institut für Baubiologie und Ökologie, Neubeuern)  Empfehlung

          100 nT
            10nT
20V/m              
2V/m              

 eigene Empfehlung für maximale magnetische Feldstärke
 Für besonders empfindliche Menschen
 eigene Empfehlung für maximale elektrische Feldstärke
 Für besonders empfindliche Menschen

 eigene
 Empfehlung

   20 - 100 nT
1 - 5 V/m           

 SBM-2015 Richtwerte (schwach auffällig) von Maes und IBN (Institut für Baubiologie und Ökologie, Neubeuern)

 Empfehlung
Umrechnung auch möglich:  1.000 V/m = 1 kV/m         100.000 nT = 100 mT =  1.000 mGauß

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Weitere Informationen zum Thema Elektrosmog finden Sie auch in meinem Seminarskript oder in der Vortrag-CD zum Thema: "Elektrosmog - erkennen - einschätzen und vermeiden".

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