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  Infothema Elektrosmog


Krankheiten und gesundheitliche Befindlichkeitsstörungen im Umfeld einer Mobilfunkstation

Befindlichkeitsstörungen im Umfeld einer Mobilfunkstation

Bei der dargestellten Untersuchung wurden in Frankreich 530 Personen in der Nähe einer Mobilfunkstation befragt, die sich auf einen Aufruf zur Teilnahme hin gemeldet hatten und Auskunft über ihre Befindlichkeitsstörungen gegeben hatten (Santini et al. 2002). Besonders signifikant sind die gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Bereich Müdigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust.

"Santini verwendete bei dieser Untersuchung die Selbstselektion. Dabei kann angenommen werden, dass sich eher Personen melden, die Beschwerden durch Mobilfunksendeanlagen vermuten. Dies hat den Nachteil, dass eine Übertragung auf die Gesamtbevölkerung quantitativ nicht möglich ist. Es schafft jedoch den Vorteil, dass Effekte eher entdeckt werden können. Der gegenteilige Ansatz wäre nur junge gesunde Erwachsene einzuladen, die keine Beschwerden gegenüber Mobilfunksendeanlagen aufweisen dürfen....

Legende zur obigen Grafik: Schlafstörungen, Kopfschmerzen bei Mobilfunkstation

Die Zunahme der Beschwerdehäufigkeit in der Entfernungsklasse 50-100 m deckt sich mit dem ebenfalls häufig in diesem Entfernungsbereich auftretenden Feldstärkemaximum in städtischen Bereichen. Damit konnte gezeigt werden, dass die Beschwerden eine physikalische Ursache, nämlich die elektromagnetische Strahlung der Anlage, haben."
Quelle für die obigen Grafiken und Zitate: "Umweltmedizinische Beurteilung
elektromagnetischer Felder" Dr. med. Gerd Oberfeld, Landessanitätsdirektion, Referat Umweltmedizin, Salzburg, 2007.

Der Vergleich der Untersuchungsergebnisse mit den zu erwartenden effektiven Feldstärken eines Mobilfunksenders (siehe Grafik unten ) zeigt darüber hinaus das im Nahbereich von 10 bis 50 m eine Verringerung der Feldstärken vorhanden ist, die sich ebenfalls in der deutlichen Verringerung der Beschwerden in diesem Bereich widerspiegeln.
Wenn die Betroffenen sich die Beschwerden oder Krankheiten nur eingeredet hätten, dann hätte eigentlich besonders auch im Nahfeld von 10 bis 50 m um den Sender eine deutliche Steigerung der Beschwerden auftreten müssen.

Legende zur obigen Grafik:
blaue Linie (3)  = Feldstärke des Senders in Hauptstrahlrichtung 25 m über Boden,
grüne Linie (2) = Feldstärke des Senders in 20 m über Boden,
rote Linie (1)     = Feldstärke des Senders über Boden,
Werte jeweils ohne Reflektionen oder Abschirmungen.
    Quelle: DeTeMobil Deutsche Telekom.
Ergänzt mit:
obere gestrichelte Linie  = der gesetzliche erlaubte Grenzwert der BIschV,
untere gestrichelte Linie = der eigene empfohlene Vorsorgewert.

 

Weitere Informationen zum Thema Elektrosmog finden Sie auch in meinem Seminarskript oder in der Vortrag-CD zum Thema: "Elektrosmog - erkennen - einschätzen und vermeiden".


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