Spirituelle Orte
Kraftorte
 
natürliche Kraftorte
künstliche Kraftorte
Betrachtungsaspekte
Beispiel Ruhrgebiet
Beispiel Essen-Werden
Beispiel Drüggelter-Kapelle
Beispiel Labyrinthe
Praxisbeispiel Wohnsiedlung
Praxisbeispiel Gartengelände

 

Der Wächterkopf der Bruchhausener Steine im Sauerland

Der Wächterkopf
der Bruchhausener Steine
im Sauerland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraftplatz Annaberg mit St.Anna-Kapelle mit Labyrinth in Haltern am See

Die Sankt Anna-Kapelle mit Labyrinth
auf dem Annaberg bei Haltern am See
an der Stelle eines römischen Kastells
und einer ehemaligen Heilquelle

 

 

 

 

 

Kraftplatz Ruine Klemensborn in Essen-Werden

Die Ruine Klemensborn mit
einer Quelle direkt in der Mitte
in Essen-Werden
(Bild rechts: die Zeichnung
der Erdstrahlenstruktur der
Ruine Klemensborn
mit der Quellfassung in der Mitte)
(siehe auch Infothema: Essen-Werden)

 

 

 

 

 



  Natürliche und gestaltete Kraftorte

 


Kraftort Externsteine bei HornKraftplätze sind Orte an denen für den Menschen subjektiv eine besondere Energie vorhanden ist. In der Regel üben Kraftplätze bei längerem Aufenthalt auf den Menschen eine anregende Wirkung aus. Kraftorte in der Natur kann man oft daran erkennen, das man sich an diesen Orten gerne länger aufhält oder nach einer kurzen Pause bereits wieder erfrischt weiter gehen kann. Solche Kraftorte haben für viele Menschen eine positive Wirkung.

Kein Ort an sich ist aber für alle Menschen ein positiver Kraftort. Ob die Anregung auf einem Kraftort eine positive Unterstützung darstellt oder eine Belastung hängt oft von der persönlichen individuellen Empfindlichkeit aber auch von tagesaktuellen Bedürfnissen des Einzelnen ab.

Es gibt zwar Kraftorte, bei denen die Wahrscheinlichkeit größer ist, das viele diesen Ort als Kraftort erleben, aber solche allgemeingültigen Kraftorte sind in der Regel selten.

An besonderen Kraftorten kann man oft eine Mischung von natürlichen Ortsgegebenheiten und künstlichen Veränderungen antreffen bei denen durch menschliche Gestaltungen oder durch einen Kulturbrauchtum in der Bevölkerung die Qualität des Ortes künstlich aktiviert und verstärkt werden (siehe auch Infothema: Der spirituelle Ort).

 


natürliche Kraftorte

 

Kraftort Wasserfall in der franz. Jura
Orte in der Natur, die durch ihre Charakteristik beim Menschen eine innere Verbundenheit zur Ganzheit dieser Welt fördern können, wie zum Beispiel Flüsse, Meer, Bäume, u.a., sind für viele Menschen bereits Kraftorte. Auch Standorte auf einem Berg oder in einer Höhle sind für viele bereits Kraftorte. Dies ist beim Berg oder der Höhle durch die dominante Yin-/Yang-Qualität zu erklären. Beim Wasser durch die Anteilnahme an der Chi-Energie, dem Lebensfluss, der dem Wasser innewohnt, und bei den Bäumen an der Präsenz und Anteilnahme der Kraft der oft Jahrhunderte alten Lebensenergie der Bäume (siehe auch Infothema: Feng Shui).

Aber nicht jeder Ausblick auf einem Berg oder jeder Baum ist gleich ein besonderer Kraftplatz. In der Regel sind an besonderen Kraftplätzen darüber hinaus auch noch feinstoffliche Qualitäten vorhanden, die vor allem durch die Strukturen der Erdenergien erzeugt werden. Leylines, Wasseradern, Verwerfungen aber auch stärkere Gitternetzkreuzungen können das Kraftpotential eines Ortes deutlich erhöhen (siehe auch Infothema: Erdstrahlen). Durch sie bekommt der Ort auch erst die besondere Qualität, die einen Kraftort zu einem Heilungsort, einem Weissagungsort oder ein Ort für spirituelle Wahrnehmungen werden lassen.Kraftort bei der 1000jährigen ´Dicke Linde´ von Heede

Je stärker die beiden natürlichen Bedingungen an einem Ort vorhanden sind, desto größer ist die subjektive Kraftwirkung und Bedeutung dieses Ortes. Solchen starken Kraftplätze wurden auch schon in der frühen Siedlungsgeschichte von den Menschen wahrgenommen und entsprechend dann öfters aufgesucht und im Kulturbrauchtum berücksichtigt.

In der Geomantie spielen die natürlichen Kraftorte eine besondere Rolle, da der Mensch an diesen Orten eine größere Verbundenheit mit der Ganzheit dieser Welt wahrnehmen kann. Kraftorte wurden in der Vergangenheit auch oft für rituelle Zwecke oder als Versammlungsorte ausgewählt, damit durch den Kraftort das Ziel der Gemeinschaft unterstützt wird.

Die 1000jährige ´Dicke Linde´ bei Heede


gestaltete künstliche Kraftorte

 

christianisierte Menhir Saint Uzec, Frankreich
In der praktischen geomantischen Anwendung und Nutzung der natürlichen Kraftorte (siehe oben) hat der Mensch in der Vergangenheit immer wieder versucht die besonderen Kräfte des Ortes zu sammeln und zu unterstützen, um eine noch größere Verbundenheit mit der Ganzheit dieser Welt oder einen stärkeren Kontakt zu den göttlichen Kräften zu erhalten.

Künstliche Kraftorte sind Orte an denen durch eine bewusste Gestaltung oder einer rituellen Nutzung der spirituelle Geist des Menschen sich manifestiert hat. Mit der geomantischen Gestaltung eines Kraftplatzes wurde der Kraftort für ein bestimmtes Ritual oder ein bestimmtes Thema auf feinstofflicher Ebene unterstützt und aktiviert. Bei vielen alten Kirchen, Begräbnisstätten, Richterplätze und auch Heilungsorten kann man dies auch heute noch feststellen.

Der christianisierte Menhir in Saint Uzec, Frankreich

Über die Gestaltung des Kraftortes und seiner Aktivierung wurde bzw. kann auf energetischer Ebene ein feinstofflicher Impuls manifestiert werden, um die gewünschten Ziele auch auf die Ebene der nichtstofflichen Dimension zu übertragen. Ziel der Gestaltung und Rituale an einem Kraftplatz war bzw. ist es, an diesem Ort dadurch eine größere Unterstützung und Aktivierung der feinstofflichen Helfer oder göttlichen Kräfte für die Ziele und Wünsche zu bekommen.Erdstrahlen der Ruine Klemensborn mit alter Quellfassung

Bei vielen Kraftplatzgestaltungen spielen die Auswahl der Mitte (die Axis Mundi), die Achse zwischen Himmel und Erde (der Omphalos) und die Ausrichtung (die Leyline) eine besondere Rolle. So befinden sich in vielen alten Kirchen die Altäre, Kanzeln und Krypten an radiästhetisch besonderen Stellen. Auch die Ostung unserer christlichen Kirchen ist auf den Wunsch nach einer richtigen "Orientierung" (nach Osten zum Orient) zurückzuführen. Durch die bauliche Umgrenzung eines Raumes, z.B. durch die "Umfriedung" des Kirchhofes, soll darüber hinaus die Energie an einem Ort gesammelt werden (ein Ort des Friedens schaffen werden).

Je mehr die Strukturen der künstlichen Veränderungen und Gestaltungen die geomantischen natürlichen Bedingungen an einem Kraftort berücksichtigen, desto stärker werden die lokalen feinstofflichen Energien durch diese mit aktiviert.

Aber auch ohne das Vorhandensein eines natürlichen Kraftortes kann alleine durch bestimmte Ausmaße eines Gebäudes (z.B. im Goldenen Schnitt), durch Verwendungen von kraftvollen Baumaterialien (z.B. Holz oder Kalkstein) und durch regelmäßige Rituale (z.B. Gottesdienste) ein Kraftort gestaltet und aktiviert werden. Künstliche Kraftorte, die allerdings ohne Bezug zu den natürlichen geomantischen Bedingungen entstanden sind, verlieren jedoch schnell wieder an Kraft, wenn sie baulich verändert oder wieder profaniert werden.

Es wäre deshalb ideal, wenn bei Neugestaltungen von alten Kraftorten oder auch bei der Gestaltungen neuer Kraftorte die künstlichen Veränderungen die geomantischen Bedingungen und das natürliche Kraftpotential des jeweiligen Ortes immer mitberücksichtigt werden würden.

 

persönliche Kraftplatzgestaltung in einem Privatgarten
Weitere Informationen über Möglichkeiten einer Kraftplatzgestaltung finden Sie auch unter Untersuchung: Kraftplatzgestaltung.

 

 

Bild rechts:
persönliche temporäre Kraftplatzgestaltung in einem Privatgarten

 

Weitere Informationen zum Thema Kraftplatzgestaltung finden Sie auch in der Vortrag-CD zum Thema: "Kraftortgestaltung in Haus und Garten" oder auch zum Thema: "Lebenswerter Wohnen und Leben mit Geomantie"

 

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert am 26.01.2018 ..