html> Geomantie, die Entschlüsselung der Kraft der Erde und deren Wirkung auf den Menschen
Spirituelle Orte
Betrachtungsaspekte
Beispiel Ruhrgebiet
Beispiel Essen-Werden
Praxisbeispiel Wohnsiedlung
Praxisbeispiel Gartengelände



  Geomantie, die Entschlüsselung der Kraft der Erde

 

Die Erde wird in vielen Kulturen als Mutter alles Lebens angesehen, z.B. als griech. Erdgöttin 'Gaia'. Die Erde ist die Materialisierung der göttlichen Geisteskraft. Sie stellt das grundlegendste Elemente unseres Lebens dar und wird häufig in Zusammenhang mit dem Beginn aller Lebensprozesse gebracht. Nach dem philosophischen Ansatz, dass sich der Mikrokosmos im Makrokosmos gegenseitig wiederspiegelt und beeinflusst, sind geomantische Betrachtungen auch immer ein Spiegelbild der Beziehung zwischen Menschen und Natur.

Die Externsteine bei Horn/Bad Meinberg


„Wie oben, so unten
Wie unten, so oben.“
Griech. Hermes, in den hermetischen Schriften

 


Die Bedeutung der Erde für den Menschen lässt sich auch dadurch erklären, daß die Erde, wie jeder Körper oder Gegenstand, ein bestimmtes, feinstoffliches Energiefeld, die Erdaura, besitzt, in dessen Nahbereich wir Menschen uns ständig aufhalten. Feinstofflich gesehen hat jede Energiestruktur der Erde deshalb auch immer eine direkte Auswirkung in der belebten Welt zur Folge. An Orten, die dem Schwingungspotential eines Menschen entsprechen, besteht besonders die Möglichkeit direkten Anteil zu nehmen an der göttlichen Allheit oder dem Einssein dieser Welt. An diesen heiligen Orten können Grenzen zu den feinstofflichen und geistigen Sphären überschritten werden.

Seit Beginn der Menschheit werden die Auswirkungen und Erscheinungen der Erde von den Menschen wahrgenommen. In allen Kulturen wurden gezielt bestimmte Orte aufgesucht um einen engeren Kontakt mit der göttlichen Ganzheit dieser Welt zu bekommen, um zum Beispiel Prognosen für künftige Zeiten zu erhalten. ( Geo = Erde / Mantik = Seher ) oder mittels Opfergaben an diesen Orten eine Fürsprache der Ortsgeister für den eigenen Lebensweg zu erhalten.

Die ältesten schriftlichen Überlieferungen geomantischer Traditionen stammen unter anderem von den Chinesen, im „Buch der Riten", ca. 1000 v.Chr., und in unserem Kulturkreis von den Römern. Vom römischen Städtebauer Vitruvius Pollio sind in den "Zehn Bücher über Architektur", umfassende und detaillierte Schriften über die Bedeutung der Erdenergien und deren Beachtung beim Errichten von Städten und Tempel erhalten. Auch die Sagengeschichten und Mythen vieler Völker beziehen sich auf lokale örtliche Gegebenheiten und haben oft einen engen Bezug zu den feinstofflichen Kräften der Erde. Auch heutzutage bietet die praktische Geomantie jedem die Möglichkeit sich mit der göttlichen Allheit dieser Welt in Verbindung zu bringen und mit zur individuellen Stärkung der innerer Seelenkraft des einzelnen beizutragen.

Bei der geomantischen Wirkung eines Ortes kann man verschieden energetische Dimensionen unterscheiden, die jeweils begründen wie und warum ein Ort auf den Menschen besonders spirituell einwirkt. Dabei stellen die Grundaspekte eines spirituellen Ortes oder heiligen Ortes die Vorraussetzungen für eine besondere emotionale Wirkung und eines geomantischen Ortes dar.

Dagegen besteht mit den diversen geomantischen Betrachtungsaspekten die Möglichkeit die Vielfalt der Stimmungen, Bilder, Assoziationen und Eindrücke eines Ortes zu strukturieren und die feinstoffliche geomantische Qualität eines Ortes auch anderen weiterzuvermitteln.


 
   
 

 

Diese Website wurde zuletzt aktualisiert am 22.07.2010 ..