Praxisbeispiel Westfalenpark
Praxisbeispiel Bohrpunktgutachten
 
Untersuchungsgebiet
Geologie und Hydrologie
Wasseradern
Tiefen- und Schüttungsangaben
 
Bohrpunkte
Empfehlungen zur Erbohrung
Referenzen
Preise

 



  Praxisbeispiel eines Gutachtens

    einer radiästhetischen Bohrpunktbestimmung



 

Das folgende Beispiel beinhaltet ein Gutachten einer Bohrpunktbestimmung. Es beinhaltet die Wiedergabe der Untersuchungsergebnisse der radiästhetischen Untersuchung mit Angabe der Tiefen und Schüttungen (Menge) der vorgefundenen Wasseradern und die Beschreibung der geologischen Bedingungen mit den Empfehlungen zur Erbohung der festgestellten Wasseradern.

Das Gutachten dokumentiert die Ergebnisse und Empfehlungen für die Erbohrung der Wasseradern. Es dient vor allem dem ausführenden Bohrunternehmen als Handlungsanweisung für die Durchführung der Bohrung und unterstützt damit die erfolgreiche Erbohrung des Grundwassers.



   
  Gutachten zur radiästhetischen

Bohrpunktbestimmung


vom __.__.201X
Wohn- und Geschäftsberatung
Reiner Padligur
Alte Str. 37 b, 58452 Witten
Tel.: 02302/31324, Fax.: 02302/932788 e-Mail: info@reiner-padligur.de
Internet: www.reiner-padligur.de

  Untersuchungsobjekt:
 
     
 

Objekt

Beispiel Kunde

 

Straße

Jedermannstr. 88

 

Stadt

12345 Allerorts

     
 

Inhalt:

Punkt 1.:    Beschreibung des Zwecks der Untersuchung
                   und Festlegung des Untersuchungsgebiets
       

Punkt 2.:    Geologische und hydrologische Gegebenheiten

Punkt 3.:    Gesamtsituation der unterirdischen Wasseradern
                   (WA 1 bis 3 ) und Lagebeschreibung des Bohrpunkts ( BP )

Punkt 4.:    Einzelergebnisse der Wasseradern WA 1 bis 3
                   ( Tiefen- und Schüttungsangaben )

Punkt 5.:    Lageskizze und Fotodokumentation des Bohrpunkts ( BP )

Punkt 6.:    Zusammenfassung der Ergebnisse
                    und Empfehlungen zur Bohrung

    
 
Witten, den ________________________________
  Unterschrift
 
   

 Punkt  1.      Beschreibung des Zwecks der Untersuchung
                        und Festlegung des Untersuchungsgebiets

Für die künftige Bewässerung des Gartengeländes sollen Grundwasservorkommen genutzt werden. Durch die radiästhetische Grundstücksuntersuchung sollen etwaige stärkere Grundwasserführungen festgestellt und Bohrpunkte zur Erschließung des Grundwassers festgelegt werden. Der Wunsch war möglichst eine Wasserführung mit einer Gesamtschüttung von 5 – 10 m³/ Std. zu erhalten. Bei der Untersuchung sollte dabei vorrangig nur der Nahbereich bis ca. 10 m Abstand um das vorhandene Gebäude untersucht werden. Der Bohrpunkt sollte möglichst im Nahbereich der Südwestecke des Gebäudes liegen. Um alle etwaigen günstigen Wasserführungen mit zu erfassen, sollte trotzdem die Untersuchung auf der gesamten Süd- und Westseite des Gebäudes um das Gebäude herum durchgeführt werden. Bei der Untersuchung wurde deshalb die gesamte Süd- und Westseite um das Gebäude untersucht ( siehe Grafik A: Lageplan) untersucht.

Grafik A:       Lageplan mit Auszug aus der Deutschen Grundkarte (Quelle: www.TIM-online.de)                             hellgelbe Fläche = Untersuchungsgebiet ca. 1.300 m²

Lageplan des Gartens für die Bohrpunktbestimmung

 

 

 

 

 

 

Punkt  2.      Geologische und hydrologische Gegebenheiten

Im Blatt der digitalen Karte "Geothermie NRW" und in der geologischen Karte „xy“ GK 1:100.000 ist das Untersuchungsgebiet enthalten. Demnach sind innerhalb des Untersuchungsgebiets nach einer bis zu 5 - 10 m dicken Quartärschicht aus Feinsand an der Oberfläche die Kreideschichten mit zuerst 5 – 15 m sandigem Mergel und danach mit ca. 50 - 70 m mächtigen Sandmergelsteinschichten zu erwarten. Ab ca. 70 – 80 m unter Geländeniveau sollen Schichten aus Tonmergelstein anstehen.

Geologische Gesteinsschichten )
hydrologische Bedeutung


Quartärschichten  ( 5 bis ca. 10 m )
aus Feinsand

Porenwasserleiter mit
sehr großer Durchlässigkeitz

Oberkreide  ( 5/10 m bis ca. 70/80 m )
Mergel / Sandmergelstein

Poren- und Kluftwasserleiter
mit geringer Durchlässigkeit

                     ( ab ca. 70/80 m )
Tonmergelstein

Porenwasserleiter mit sehr geringer
Durchlässigkeit

Entsprechend den Angaben in der Karte der Grundwassergleichen und den Angaben in der Karte der "Geothermie NRW" ist in dem Gebiet mit einem allgemeinen Grundwasserhorizont ab ca. 5 - 10 m unter dem Geländeniveau zu rechnen.

In den Sandschichten des Kreidehorizonts könnten oberhalb von schluffigeren und mergeligeren Gesteinsschichten entsprechend einige wasserstauende Schichten vorhanden sein. In einzelnen Klüften können dabei dann auch stärkere Wasserführungen vorhanden sein.


 

Punkt  3.      Gesamtsituation der unterirdischen Wasseradern                  
                        ( WA 1 bis 3 ) und Lagebeschreibung des Bohrpunkts ( BP )

Die Lageplanskizze ( Grafik B ) enthält die ungefähre Lage und Fließrichtungen der radiästhetisch gefundenen unterirdischen Wasseradern (WA 1 bis 3) des Untersuchungsgebiets und die Lage des Bohrpunkts ( BP ). Der BP bezieht sich auf die Wasserader WA 2.
Insgesamt ergab sich eine Grundfließrichtung von Nordosten nach Südwesten mit drei Wasserführungen in unterschiedlichen Tiefen.

Grafik B:     Lageplanskizze der Untersuchungsergebnisse

Verlauf der Wasseradern und Lage des Bohrpunkts

 

 




 

Punkt  4.      Einzelergebnisse der Wasseradern WA 1 bis 3                  
                       ( Tiefen- und Schüttungsangaben )

Die Tiefen der Wasserführungen wurden jeweils durch radiästhetische Untersuchung und Aufmessung der Wasseraderspektroide als auch mental bestimmt. Die Schüttungen wurden ausschließlich mental bestimmt.


Wasserader

WA 1

WA 2 ( BP )

WA 3

Tiefe
Alle Tiefenangaben
jeweils ± 5 Meter
22 - 25 Meter 40 – 45 Meter 16 – 18 Meter
Schüttung 5 – 10 m³/Std. 20 m³/Std. 3 m³/Std.

Die Schüttungen beziehen sich auf die Gesamtmenge der jeweiligen Wasserader. Um ein Trockenfallen der Wasserader zu vermeiden können in der Regel nur 50 % der Wassermenge real abgepumpt werden.
Wegen der größeren Ergiebigkeit und der idealen Lage im Südwesten des Gebäudes wurde angeraten die Wasserader WA 2 für einen Bohrpunkt auszuwählen. Wegen der recht hohen Schüttung der Wasserführung brauchte für die gewünschte Wassermenge nur ein Bohrpunkt ausgewählt werden.

Die Ergebnisse einer radiästhetischen Untersuchung geben immer die subjektive (Ver-)Mutungen über die Tiefe und Schüttung der gemuteteten Wasseradern wieder. Die Untersuchung wurde nach besten Gewissen unter Einbeziehung aller bisherigen Erfahrungen durchgeführt. Ein haftungsrechtlicher Anspruch auf das Vorfinden und die Ergiebigkeit der Wasseradern kann daraus nicht abgeleitet werden. Die spätere Erbohrung wird dementsprechend in eigener Verantwortung durchgeführt.

 

Punkt  5.      Lageskizzen des Bohrpunkts ( BP A - B )                  
                       Bilddokumentation der Aufmessung des Bohrpunkts

Um mehr Freiheiten für die endgültige Festlegung des Bohrpunkts zu haben wurden vor Ort zwei Bohrpunkte ( BP A und BP B ) aufgemessen und im Lageplan ( siehe Grafik C ) skizziert. Der eigentliche Bohrpunkt könnte auch auf einer direkten Verbindungslinie zwischen BP A und BP B liegen ( Linie in Gelb ).

Grafik C: Lageplanskizze mit den Ergebnissen der Aufmessung des Bohrpunkts

Wasserader der radiästhetischen Bohrpunktbestimmungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bohrpunkt wurde auf den vorhandenen Bestand der Mauerkante und die vorhandenen Zaunpfähle aufgemessen. Die Lage des Bohrpunkts können durch die angegebenen Maße sicher auf ± 3 cm vor Ort wieder erstellt werden. Die tatsächliche Position des Bohrkerns sollte von diesem Punkt maximal ± 10 cm abweichen.

Lage der empfohlenen Bohrpunkte auf der Wasserader 2

 

 

Punkt  6.      Zusammenfassung der Ergebnisse                  
                       und Empfehlungen zur Bohrung

Bei der Bohrung könnte ab 5 m Tiefe bereits auf den Grundwasserhorizont gestoßen werden. Wegen der vermuteten tieferen Wasserführung sollte die Bohrung dann mindestens bis auf 40 Meter weiter durchgeführt werden. Erste Pumpversuche könnten bereits ab 35 m erfolgen. Da mit wechselnden Schichten von stauenden Sandmergelschichten und durchlässigeren Sandmergelschichten gerechnet werden kann sollte ab 35 m Tiefe auf Wasserzutritte oder auf Wasserverluste geachtet werden. Falls bis 50 m keine ergiebige Wasserführung angetroffen wurde sollte weiter bis zum Antreffen des Tonmergelhorizonts auf max. 80 m weiter gebohrt werden.
Um eine größere Ergiebigkeit zu erhalten sollte die spätere Brunnenfassung ab Höhe des Antreffens des lokalen Grundwasserhorizonts einen seitlichen Zulauf des Grundwassers in den Bereich des Brunnenschachts ermöglichen, um dadurch etwaige vorhandene wasserstauende Schichten auch auf mehreren Ebenen gemeinsam mit zu erfassen.
Werden bei der Erbohrung überwiegend Ton und tonig-schluffige Schichten angetroffen dann können die angegebenen Tiefen der Wasserführungen sich um bis zu 20 – 30 % vergrößern.

 
 

 

Witten, den xx.yy. 201z                                                                              .
                                                                  Unterschrift
                                                                  (als Sachverständiger)

 
 

 

Eine weiteres Praxisbeipiel mit der Beschreibung einer Bohrpunktbestimmung für den Westfalenpark in Dortmund finden Sie auch unter Praxisbeispiel Westfalenpark.

 
 

 

Einige ausführlichere Artikel von mir zum gleichen Thema sind auch in einigen Fachzeitschriften veröffentlicht worden:

"Fündig geworden - Eine radiästhetische Tiefbrunnenbestimmung" (im Westalenpark Dortmund) ( Dokument als PDF zum Download ) ´Hagia Chora Heft 24´, Klein Jasedow, 2006
"Praktische Wassersuche im Westfalenpark Dortmund" Praxisbeispiel einer radiästhetischen Tiefbrunnenbestimmung ´Wetter-Boden-Mensch Heft 2´, Waldbrunn, 2006, und im
´Mitteilungsblatt Heft Nr. 76/77 des österr. Verband f. Radiästhesie und Geobiologie´, Wien, 2006
 

 

© 2018 Wohn- und Geschäftsberatung Reiner Padligur
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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert am 26.01.2018 ..