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Geomantie
Radiästhesie
     • Grundlagen
     • Radiästhesie der        Drüggelter Kapelle
 

   • Standort der Trigla        Dea

Zusammenfassung
Beispiel Labyrinthe
Praxisbeispiel Wohnsiedlung
Praxisbeispiel Gartengelände



 

 

 

Bienenschwarm über der Wasserader nördlich der Drüggelter Kapelle
Bienenschwarm über der Wasserader nördlich der Drüggelter Kapelle

 

 

 

 

Alte Backhaus im Norden der Drüggelter Kapelle
Das alte Backhaus und die Wiese
(noch ohne Brunnen)
im Norden der Drüggelter Kapelle
Mitte der 80er Jahre

 

  Die geomantische und radiästhetische

    Erdstrahlenstruktur der Drüggelter Kapelle

 


Grundlagen der radiästhetischen und mentalen geomantischen Untersuchungen
 

Seit Beginn der Menschheit werden die Erscheinungsbilder der Erdenergien analysiert und benutzt um gezielt bestimmte Kraftorte für Siedlungsstandorte oder Kultplätze zu finden und um das eigene Schicksal positiv  zu beeinflussen. In der radiästhetischen Geomantie werden die feinstofflichen energetischen Qualitäten eines Ortes mit Wünschelrute und Pendel erfasst.

Entsprechend der vielfältigen Möglichkeiten über Rute und Pendel auch mentale Fragen beantwortet zu bekommen, besteht bei der radiästhetischen Geomantie eine grenzenlose Dimension unterschiedliche Antworten über die energetische Qualität eines Ortes zu bekommen. Im Bereich der geologischen Radiästhesie (z.B. Wasseradern, Verwerfungen u.a.) oder auch in der archäologischen Radiästhesie (z.B. Mauerreste im Erdreich) können die Ergebnisse einer radiästhetischen Untersuchung auch bis zu einem gewissen Teil überprüft und bestätigt werden.

Je mehr positive Energielinien sich an einem Kraftort kreuzen, desto stärker ist die geomantische Qualität dieses Ortes. Pauschal kann man auch sagen, je mehr der Mensch durch die äußere Energie des Ortes innerlich angeregt wird, desto enger und intensiver kann der Kontakt zur Kraft der göttlichen Ganzheit dieser Welt an diesem Ort erlebt werden und desto spiritueller kann die Wirkung eines Ortes auf den Menschen sein.


Ergebnisse meiner radiästhetischen und mentalen Untersuchung der Drüggelter Kapelle

radiästhetisch gemessene Erdstrahlenstruktur der Drüggelter-Kapelle
radiästhetisch gemessene Erdstrahlenstruktur der Drüggelter-Kapelle
(gemessen und gezeichnet von Reiner Padligur)

Viele Rutengänger haben sich bereits mit der Drüggelter Kapelle beschäftigt. Von allen Rutengängern und Geomanten wurde bei der Drüggelter Kapelle eine besondere Standortsituation festgestellt. Dabei überwiegen eindeutig die radiästhetischen Ergebnisse mit einem ungewöhnlichen Kraftpotential in der Mitte der Kapelle (z.B. bei Karl Wiemann, 1981, Erich Neumann, 1992, Hartmut Lüdeling, 2008, Marie Lackmann, 2008, Hans Joachim Böhe, 2009). Bei all diesen Untersuchungsergebnissen kreuzen sich im mittleren Bereich immer mehrere Wasseradern oder auch andere geomantische Kraftlinien.

Meine eigene radiästhetische Untersuchung (siehe Grafik oben) ergab eine für mich eher seltene Kreuzung zweier rechtsdrehender Wasseradern mit einer rechtsdrehenden Verwerfungsstruktur und einem diagonal dazu verlaufenden rechtsdrehenden Riss/Spalt, der genau die Südost-Säule im äußeren Ring mit dem Zapfen trifft. Die von Norden nach Süden verlaufende Wasserader trifft auch den vor dem Backhaus gelegenen Brunnen, der erst in den 90er Jahren von dem Rutengänger Theo Pecherz wieder gefunden worden ist, und dessen Lage mir bei den ersten Messungen selber noch unbekannt war (siehe Bild links unten). In weiterer Verlängerung dieser Wasserader nach Norden hatte sich im Jahr 2007 in den Ästen einer Kastanie ein Bienenschwarm eingenistet (siehe Bild links). Die Lage des Brunnen und Bienenscharmplatz im Baum sind für mich konkrete Bestätigungen meiner eigenen radiästhetischen Untersuchungsergebnisse. Ein Teil dieser Wasserader tritt wohl auch im Süden unterhalb der Kapelle im Quellsumpf des Teiches aus.

Neben diesen geologischen Strukturen verläuft durch die Mitte von West nach Ost auch noch eine etwa 5 m breite geomantische Zone (Multiwellenlinie), die neben diversen Resonanzlängen der Netzgitterlinien auch die Energiequalität von ´Heilige Kraft´ und ´Lebenskraft´ in sich hat.

Nach meiner eigenen mentalen und sensitiven Wahrnehmung ist in der Drüggelter Kapelle eine harmonische Energieverteilung der Yin-/Yang-Dynamik vorhanden. In der Drüggelter Kapelle hat man energetisch einen Kontakt zu den Kräften des Himmels und der Erde. Besonders im Zentrumsbereich zwischen den vier Mittelsäulen hat der Raum eine sehr erdene Wirkung. Gleichzeitig fühlt sich der Zentrumsbereich nach oben offen und dem Himmel sehr nahe an. Dies würde auch der Annahme vieler Heimatforscher entgegen kommen, das die Drüggelter Kapelle vielleicht früher einmal im Zentrumsbereich zwischen den vier Mittelsäulen nach oben offen war.

Die Drüggelter Kapelle war bzw. ist nach meiner Untersuchung ein Ort der Initiation, der Todeserfahrung und Erfahrung der Beständigkeit des Kreislaufs des Lebens. Der Ursprung der kulturellen und rituellen Nutzung der Drüggelter Kapelle oder auch des Standortes vor dem Bau der heutigen Kirche geht meines Erachtens weit in vorchristliche Traditionen zurück. Die Drüggelter Kapelle war bzw. ist ein spiritueller Ort, der den Menschen mit dem ´All-Eins-Sein´ dieser Welt verbinden kann. Der Aufenthalt in der Drüggelter Kapelle vermittelt vielen Besucher auch heute noch ein Gefühl von ´In-Einklang-Sein´ mit dieser Welt.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Der Standort der "Trigla Dea" - vorchristliche Deutungen zur Drüggelter Kapelle

 

 

Drei Köpfe als Verteufelung des Drei Götter Kult in der Drüggelter Kapelle
Die 3 Köpfe im Kapitell der Westsäule
mit dem Widderkopf als Hinweis auf einen "verteufelten" 3 Götter-Kult.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Landschaft der Drüggelter Kapelle 1841
Auszug aus der topographischen Karte 1:50.000 aus 1841 mit dem Dreieck durch einen Zaun oder Hecke nördlich der Wegekreuzung

 

 

Nach den Überlieferungen von Karl Friedrich Schinkel, der die Drüggelter Kapelle als "Heidentempel" bezeichnet hat, und auch wegen den architektonischen Besonderheiten in der Kapelle kann man davon ausgehen, das die Drüggelter Kapelle eine vorchristliche Tradition hat.

Gerade der Hinweis von Hermann Fly, gen. Stangefol (1575 - 1655), Rektor der Uni Köln, der in einem Heiligtum bzw. Tempel bei Drüggelte noch im 16. Jahrhundert Reste einer "Trigla Dea"-Figur (eine dreiköpfige Götterfigur) vorgefunden hatte zu der die Bevölkerung ging um Schutz und Beistand zu erflehen, kann die Vermutung zulassen, das in Drüggelte noch lange eine vorchristliche Tradition in der Bevölkerung weiter gepflegt worden ist. Vor allem weil in Drüggelte keine christliche Tradition einer Trinitätsfigur, z.B. als Anna Selbdritt oder als Dreifaltigkeitsdarstellung, bekannt ist. Stangefol bezieht sich dabei allerdings ausdrücklich nicht auf die Kapelle, sondern auf einen Tempel bei Drüggelte, also einen heiligen Ort im näheren Umfeld.

Ein Hinweis dazu können auch die 3 Köpfe an der äußeren Westsäule sind. Als Westsäule steht sie in der christlichen Tradition mit dem Teufel im Westen in Verbindung. Die Abbildung der drei Köpfe könnte aus christlicher Sicht der Bevölkerung zeigen, dass der alte heidnische Drei-Götterkult nun verteufelt wird und der Weg zum Himmel nach Osten, zum ´Lamm´ in der Ostsäule, führt.

In der Kulturgeschichte spielen dreiköpfige Götterfiguren oft als Schutzgötter und im Matriarchatsbrauchtum eine besondere Rolle. Sie werden oft auch mit der Hlg. Barbara (Barbet/ weiße Göttin), der Hlg. Magarethe (Ambet/ rote Göttin) und der Hlg. Katharina (Wilbet/ schwarze Göttin) in Verbindung gebracht. Die dreiköpfige griechische Hekate steht als Schutzgöttin für Wegkreuzungen, Schwellen, Übergänge und Wächterin der Tore zwischen den Welten.

Diese Deutungen der "Trigla Dea"-Figur entsprechen auch meiner geomantischen Analyse, das die Drüggelter Kapelle ein Ort der Initiation, der Todeserfahrung und Erfahrung der Beständigkeit des Kreislaufs des Lebens war und ist.

Der von Stangefol genannte Standort der Trigla Dea-Figur kann allerdings nicht an der Stelle der Drüggelter Kapelle gewesen sein, da diese mindestens seit dem 12. Jh. ohne Zerstörungen und Verfall an der gleichen Stelle steht wie heute. Außerdem wurde von Stangefol bei der Erwähnung des Heiligtums ausdrücklich nicht die Kapelle als Bezugspunkt erwähnt, sondern nur der Ort Drüggelte "Villae in Druchgelte".

Auch wenn man in Betracht zieht, das die Drüggelter Kapelle vielleicht früher einmal im Zentrumsbereich zwischen den vier Mittelsäulen nach oben offen war oder die beiden dicken Mittelsäulen ursprünglich vielleicht schmaler waren, kann im 16.Jahrhundert in der Kapelle keine Götterfigur gestanden haben, da der Zentrumsbereich und auch die dicken Mittelsäulen in diesen Jahrhunderten bereits dem heutigen Bestand entsprachen.

radiästhetischen Untersuchung des Standorts der Trigla Dea-Figur nordöstlich der Drüggelter-Kapelle

Nach meiner radiästhetischen Untersuchung lag der Standort der Trigla Dea-Figur etwa 100 m nordöstlich der Kapelle auf dem Acker hinter dem Wegekreuz. Der per Fernmutung lokalisierte und vor Ort radiästhetisch untersuchte Standort liegt auf dem Kreuzungsbereich einer rechtsdrehenden Wasserader mit einem rechtsdrehenden Riss/Spalt und einer Geomantischen Zone (siehe Lageskizze oben). In alten Karten, wie in der topographische Karte aus dem Jahre 1841 (siehe Bild links) und auch noch in der topographischen Karte von 1919 ersichtlich, ist dieser Bereich von der Wegkreuzung an durch einen nördlich verlaufenden Zaun oder Hecke als ein dreieckiges Gelände vom sonstigen Acker abgetrennt worden.

In diesem Dreieck liegt im Osten neben dem vermuteten Standort der Trigla Dea auch noch ein größeres Kraftzentrum mit Kreuzung zweier geomantischen Linien und der Wasserader. Nach den Ergebnissen einer mentalen Abfrage hat der Ort der Trigla Dea eine energetische Yin-Qualität mit der Dominanz des Elements Erde. Die Energiequalität des Standorts steht für abgebend und einem Kontakt zu den Engelskräften dieser Welt. Die energetische Qualität der Mitte des Kraftzentrums ist eher Yang mit einer Dominanz des Elements Feuer. Die Energiequalität des Kraftzentrums steht für Anrufung und Fürbitten. Es ist ein Ort für Jahresfeste und Volksfeste und wurde wohl auch als Richterplatz genutzt.

Diese Deutung entspricht auch den Vermutungen von Dieter Kestermann, der hier auch einen ehemaligen Thing-Baum eines Drüggelter Gerichts angenommen hat. Auch die erste Urkunde über Drüggelte aus dem Jahre 1217, bei dem ein Kaufvertrag von 30 Rittern bezeugt wird, die sich zu Pfingsten in Drüggelte versammelt hatten, deutet auf einen Gerichtsort in Drüggelte hin.

Die Mitte dieses Kraftzentrums im Nordosten der Drüggelter Kapelle und der Standort der Trigla Dea-Figur ist, ebenso wie der Standort der Kapelle, ein radiästhetisch besonders starker positiver Kraftort. Die heutige Nutzung als Ackerfläche bewirkt jedoch keine Sammlung und Verstärkung der Erdenergien. Auch steht durch die landwirtschaftliche Nutzung dieser Bereich nicht für einen Besuch zur Verfügung.

In Drüggelte kann man also mehrere bedeutende Kraftzentren finden, die mit Sicherheit früher entsprechend ihren jeweiligen energetischen Qualitäten auch unterschiedlich genutzt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese radiästhetischen und mentalen Untersuchungen und die Ergebnisse meiner geomantischen Analyse bestätigen die wichtige Bedeutung der Drüggelter Kapelle als geomantisches Kleinod in Westfalen.

In der Zusammenfassung und Essenz finden Sie die Ergebnisse meiner geomantischen Betrachtungen zur Drüggelter Kapelle.

 

Auf den anderen Seiten zur Drüggelter Kapelle stelle ich weitere geomantischen Betrachtungen zur Drüggelter Kapelle vor:

  historische Betrachtung

 Landschaftsstruktur und Geologie

 Geomantie der Landschaft

  Zusammenfassung und Essenz

Weitere Informationen zum Thema Geomantie der Drüggelter Kapelle finden Sie auch in der Vortrag-CD zum Thema: "Die Drüggelter Kapelle - ein geomantisches und radiästhetisches Kleinod in Westfalen".

Weitere Informationen zum Thema Radiästhesie finden Sie auch in meinem Seminarskript zum Thema: "Einflussfaktor Erdstrahlen - Eine Einführung in die Wünschelrutenpraxis.

 

 

 

 



 

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