Spirituelle Orte
Kraftorte
Betrachtungsaspekte
Praxisbeispiel Ruhrgebiet
Beispiel Essen-Werden
Beispiel Witten
Beispiel Drüggelter-Kapelle
Beispiel Labyrinthe
Beispiel Megalithen
Praxisbeispiel Wohnsiedlung
Praxisbeispiel Gartengelände


 

  Megalithen in NRW -

    Die Düwelsteene bei Heiden im Kreis Borken

 
   

Megalithen in NRW - Die Düwelsteene bei Heiden, Kreis Borken Megalithenanlagen sind immer wieder sehr faszinierend. Warum wurden die „Mega“ (griechisch ´mégas´ = groß[e]) „Lithen“ (griechisch ´líthos´= Stein[e]) von den Menschen damals in der Landschaft aufgerichtet? Und wofür haben in der Jungsteinzeit die Menschen diese großen Steine oft mit viel Aufwand zu den Standorten hin transportiert?

Aus geomantischer Sicht ist vor allem die Frage interessant, warum wurde von den Menschen früher der jeweilige Standort für die Megalithen ausgesucht?

In Nordrheinwestfalen sind zwar nur wenige der steinernen Zeugnissen aus der Frühzeit der Menschheit noch vorhandenen. Aber auch hier kann man einige finden und geomantisch die Hintergründe für deren Standort untersuchen.

Im Folgenden soll am Beispiel der "Düwelsteene" bei Heiden im Kreis Borken ein typisches Beispiel für eine Megalithanlage vorgestellt werden.

Wer mehr über die Geschichte der Megalithen allgemein oder auch von anderen Megalithanlagen in NRW erfahren möchte, der schaue sich auch in meiner Website zum Thema Geomantie die Hintergrundseite zum Thema Megalithen an (Die Website ist auch besser für mobile Endgeräte geeignet).


 
  Eine geomantische Betrachtung der Düwelsteene "Die Teufelsteine" bei Heiden im Kreis Borken

Die Düwelsteene in zeichnung von 1713

Das Grab wurde bereits 1713 von J.H. Nünning erforscht (siehe original Zeichnung).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die "Düwelsteene" bei Borken sind ein jungsteinzeitlichen Großsteinkammergrab und das älteste Kulturdenkmal im Kreis Borken im Naturpark Hohe Mark. Sie liegen etwa 3,5 km östlichen von Heiden.

Wegen der dort gefunden Tongefäße wird das Grab der Trichterbecherkultur zugeordnet und wurde vermutlich 3.400 – 2.850 Jahre v. Chr. errichtet bzw. genutzt. Es wurde dort auch ein Kupferröllchen gefunden, das vermutlich aus Süddeutschland oder aus den Karparten stammt und das die damaligen weiten Handelswege belegt.

Die eigentliche Grabkammer hat einen Innendurchmesser von etwa 11,0 m x 1,5 m und der große Deckstein wiegt etwa 7 Tonnen. Die Innenhöhe war etwa 1,5 m. Innen war der Boden mit Kies und Feuersteinen gepflastert. Um das Grab herum war im Abstand von etwa 4 m vermutlich ein Steinring angelegt, der wohl einen Grabhügel begrenzte. Siehe auch in der Zeichnung links aus 1713 im oberen Drittel rechts. Vor diesem Steinring war im Südwesten und Südosten auch noch einige mit Scherben gepflasterte Flächen gefunden worden.


 

Eiche auf dem Kraftplatz  der DüwelsteeneDie Eiche auf dem Kraftplatz im Zentrum der der Düwelsteene bei Heiden.

Die Grabanlage war Anfang des 20. Jahrhundert sehr zerstört gewesen (siehe Foto links etwas tiefer). Im Jahr 1932 wurde deshalb vom Heimatverein die Anlage wieder instandgesetzt und dabei einige Steine etwas geschönt wieder aufgerichtet. Die Eiche im Zentrum stand damals bereits dort und wurde dabei nicht gesetzt, sondern hat sich wohl selber dort ausgesamt.

Geomantische Analyse des Megalithengrabes

Es gibt eine Sagengeschichte, das der Teufel (Plattdeutsch der `Düwel´) einmal den Dom des Karls des Großen in Aachen zerstören wollte und dabei auf seinem Weg nach Aachen mit einem Sack voller großen Findlinge schwer beladen vorbeikam. Da traf er hier bei Heiden einen Schusterjungen der zwölf paar abgetragene Schuhe bei sich trug. Der Teufel wollte von ihm wissen wie weit es noch nach Aachen wäre. Der Schusterjunge erkannte den Teufel an seinen Pferdefüßen und meinte, dass er gerade von dort kommen würde und dabei alle Schuhe verschlissen hätte, die er dabei hatte. Das war für den Teufel dann doch zu weit und er warf verärgert seinen Sack mit den Findlingen zu Boden und verschwand wieder. So sind die Düwelsteene, die „Teufelsteine“, entstanden.

Nach dem ehemaligen Leiter der Bochumer Sternwarte, Herr Heinz Kaminski, sind die Düvelsteene mit ihrer Achse von Südwesten nach Nordosten genau nach den Sonnenwendpunkten ausgerichtet. Zu Mittsommer geht im Sommer die Sonne genau in der Verlängerung nach Nordosten auf und zu Mittwinter im Südwesten unter.


 

Düwelsteene im Jahr 1932, Foto von der örtlichen Infotafel

Die Düwelsteene vor der Instandsetzung im Jahr 1932, Foto von der örtlichen Infotafel

 

 

 

 

 

 

 

 

Die geomantische Betrachtung der Landschafts-dynamik ergab hier an diesem Ort keine besonderen Qualitäten. Dagegen haben die anderen Megalithgräber in NRW doch eher immer eine Position auf einer kleineren Anhöhe. Eine besondere topographische Lage kann hier also nicht der Grund für die Auswahl dieses Standortes gewesen sein.

Bei der geomantischen Untersuchung der Erd-strahen gab es dagegen einige Besonderheiten, die die vermuten zulassen, das die Düwelsteene direkt auf einem geomantischen heiligen Kraftort stehen.

Radästhetisch ist die Achse der Anlage direkt nach einer geomantischen Linie (gelbe Fläche GZ) ausgerichtet. Diese geomantische Zone ist fast so breit wie der ehemalige Grabhügel der Megalithenanlage. Im Zentrum kreuzt eine rechtsgedrehte Verwerfung (- - -) die Anlage (siehe Grafik rechts). Genau hier im Kraftzentrum wächst nun auch die große Eiche zwischen den Decksteinen hindurch (siehe Foto oben).

Das Kraftzentrum in der Mitte der Düwelsteene hat eine dominante Yin-Qualität. Von den Energiequalitäten der Elemente sind im Zentrumsbereich bei den vier Elementen lediglich das Erdelement und bei den fünf Elementen nur die Elementarkräfte von Erde und Metall vorhanden.

 

Zeichnung der Geomantie der Düwelsteene
Die Düwelsteene stehen direkt auf einem geomantischen heiligen Kraftort.
Grafik zum Vergrößern anklicken.

Der gesamte Standort der Düwelsteene und besonders das Kraftzentrum im Kreuzungsbereich haben von der Qualität der Lebensenergie eher eine stagnierende Qualität mit einer starken mumifizierenden Tendenz. Die mentale Gesamtanalyse ergab einen heiligen Ort, der vorrangig als Ort zur Anrufung und als Geistertor zu den Ahnen genutzt wurde.

 

 

Düwelsteene "Die Teufelsteine" bei Heiden

Zusammenfassung der geomantichen Analyse der Düwelsteene "Die Teufelsteine" bei Heiden

Die Düwelsteine sind aus geomantischer Sicht auf einem besonderen natürlichem Kraftort errichtet worden.

Im Kraftzentrum sind keine die Lebensenergie aktivierenden Aspekte vorhanden. Hier war aber ein guter Kontakt zu den Ahnen bzw. zu der Anderswelt möglich. Deshalb wurde der Ort wohl von den Menschen in der Urzeit hier als Standort eines Grabes ausgewählt. Die Düwelsteene wurden wohl entsprechend eher ausschließlich als Begräbnisort genutzt. Die Grabanlage konnte deshalb gut auch zur Anrufung der Ahnen oder als Geistertor zur Anderswelt genutzt werden.

Megalithengrab "Steinkiste" bei Hiddingsen, Kreis Soest

Das Megalithengrab "Steinkiste" bei Hiddingsen, Kreis Soest

Praxisarbeit im GeomantieseminarInsgesamt kann man aus geomantischer Sicht auf jeden Fall feststellen, dass die Düwelsteene nicht per Zufall an ihrem Standort entstanden sind, sondern dass die Menschen in der Vorzeit bewusst diesen Standort ausgesucht haben, um an diesem Ort die beste Unterstützung durch die Wirkungskräfte der Erde zu bekommen.

Dies entspricht auch meinen Ergebnissen, die ich bei meinen Untersuchungen anderer Megalithenanlagen in Deutschland (siehe auch unter Megalithgräber in NRW), Frankreich, Dänemark und Schweden ermittelt habe.

Da alle Megalithenanlagen auf besonderen Kraftorten stehen bieten diese Anlagen eigentlich fast immer die Möglichkeit das Kraftpotential und die besondere geomantische Wirkung der Landschaft und die Wirkung von Erdstrahlen kennen zu lernen und zu erfahren (siehe Bild oben aus einem Geomantie-Seminar).

Weitere Infos:

Wer etwas mehr über die Geschichte der Megalithen erfahren möchte, der schaue sich noch die Hintergrundseite zum Thema Megalithen (Die Website ist auch besser für mobile Endgeräte geeignet) an.

Weitere Infos zu Megalithen gibt es auch in meinem Seminarskript und der Vortrags-CD zum Thema: „Geomantie, Kraftorte und heilige Plätze“. Siehe Infos dazu unter Veröffentlichungen.

Wer will ist auch gerne zu einer geomantischen Exkursion zu den Megalithengräbern in Hiddingsen bei Soest (siehe Foto links) und in Heiden (siehe Bilder oben) eingeladen. Weitere Infos dazu unter Veranstaltungen.

 


© 2021 Wohn- und Geschäftsberatung Reiner Padligur

              Alte Str. 37 b, 58452 Witten, Internet: www.reiner-padligur.de

Diese Website wurde zuletzt aktualisiert am 18.05.2021 ..

 
 

Datenschutz - Impressum

     

 

 

vergrößern