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Hintergründe
Tannenberg und
Ludgerusbrunnen

Annaberg und
St.Anna Kapelle

Essenz der Betrachtungen
Beispiel Oberhausen
Beispiel Drüggelter-Kapelle
Beispiel Labyrinthe
Beispiel Megalithen
Praxisbeispiel Wohnsiedlung
Praxisbeispiel Gartengelände

 

 

 



Donnerbesen im Heimatmuseum Römstedthaus in Bergen

Donnerbesen in einer Ausfacherung aus dem 17. Jahrhundert im Heimatmuseum Römstedthaus in Bergen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anna Selbdrittfigur in der St. Anna Kapelle

Die Anna Selbdrittfigur
in der St. Anna Kapelle

 

 

 

  Eine geomantische Analyse von Annaberg und Tannenberg

    bei Haltern am See in der Hohen Mark

 

 

Der heilige Annaberg bei Haltern wurde seit der Römerzeit nachweislich kulturell genutzt und stellt mit der heutigen Annakapelle ein überregional bedeutsamer Wallfahrtsort und Marienheiligtum dar. Die spirituellen Aspekte des Annabergs und seine geomantischen Ursachen sind heutzutage immer noch aktiv. Auch die Tannenbergkapelle, der alte St. Anna Berg, die direkt an einem alten Wegekreuz und in der Nähe des Ludgerusbrunnen liegt, gehört geomantisch zu dem System des Landschaftstempel der Hohen Mark.

Im Folgenden finden Sie eine Kurzzusammenfassung eines Textes, den Sie in voller Länge in meiner Website www.geomantie.nrw unter Orte/Haltern-Annaberg (https://www.geomantie.nrw/kraftorte/annaberg/) finden können. Diese Website ist auch besser für mobile Endgeräte geeignet. Wer also mehr zum Annaberg und zum Tannenberg in Haltern am See erfahren möchte, der klickt am besten weiter.

 


Hintergründe zu Haltern am See

Haltern am See liegt am Nordrand des Ruhrgebiets bzw. im südwestlichen Teil des Münsterlandes und im östlichen Teil des Naturparks „Hohe Mark“. Im nördlichen Bereich der Stadt liegt das Hügelland der Halterner Berge mit den Borkener Berge im Osten und den Rekener Kuppen im Westen.

Erste altsteinzeitliche Siedlungsnachweise in der Region gehen bis in das 5./6. Jahrtausend v. Chr. zurück. Auch wurden in der Nähe vom Annaberg 1961 beim Autobahnbau der A 43 bronzezeitliche Gräber gefunden. Zur Römerzeit zwischen 8 v.Chr. und 9. n.Chr. hatten die Römer mehrere Lager in Haltern und auf dem Annaberg errichtet.

Gabel-Kreuz in der St. Sixtus-Kirche Bereits 1503 wird eine Kreuzkirche als Pfarrei in Haltern erwähnt und auch im 15.Jahrhundert wird bereits von einer Kreuzverherrlichung in der St. Sixtus-Kirche er-wähnt. 1726 wird von einem Lichtwunder am Gabelkreuz (siehe Bild rechts) an Händen und Seitenwunde in der St. Sixtus-Kirche berichtet. Dadurch wurde das Gabel-Kreuz wundertätig und im Jahr 1749 wird von ersten Heilungen von kranken Kindern berichtet. Seit 1750 gibt es deshalb in Haltern auch eine Wallfahrt und Kreuztracht.

Das Gabelkreuz kann man wohl auf den Beginn der Kreuzverherrlichung ab Anfang des 14.Jahrhunderts zurückführen. Gabelkreuze haben eine Kreuzform mit hochgezogenen Seiten ähnlich eines Y bzw. Ψ. Diese Form kann man auch auf einen Runenbuchstaben, der „Man“-Rune, zurückführen. Die Man-Rune steht für den Mensch/Mann und den Weltenbaum. Sie verbindet den Körper die Seele und den Geist und steht im christlichen Sinne auch für die Dreifaltigkeit. Die Y- bzw. Ψ-Form wird in Norddeutschland bei alten Häusern auch als Schutzsymbol, als „Donarbesen bzw. Donnerbesen“ oder „Hexenbesen“, eingesetzt (siehe Bild links).

Die Gabelkreuz-Tradition in Haltern kann deshalb als eine Christianisierung eines ehemals alten germanischen Brauchtums in dieser Region gedeutet werden. Die im Gabelkreuz vorhanden 3 Spitzen können eventuell auch ein Hinweis auf den römischen drei Matronenkult, der in den römischen Provinzen auch am Niederrhein üblich war, oder auf eine Verehrung der germanischen Göttinnen, den drei Nornen, bzw. im christlichen Brauchtum den drei Beten sein. Dies wären die Borbet oder weiße Göttin und im christlichen Brauchtum die Hlg. Barbara, die Ambet oder rote Göttin und im christlichen Brauchtum die Heilige Margaret und schließlich die Wilbet oder schwarze Göttin und im christlichen Brauchtum die Heilige Katharina. Die drei Matronen galten als Schutzsymbol oder Heilige für Familie, Fruchtbarkeit oder beruflichen Erfolg. .

Hintergründe zum Wallfahrtsort Annaberg und zur St. Anna Kapelle

Das Römerkastell auf dem Haltener Annaberg, Originalzeichnung von Schuchardt 1901Etwa 2,5 km westlich vom Stadtzentrum von Haltern am See entfernt liegt der Annaberg als letzter Ausläufer der Rekener Höhen bzw. der Hohen Mark direkt an der Lippe gelegen. Bereits 1816 gab es erste Ausgrabungen von mehreren Grabhügeln auf dem Annaberg und im nahen Umkreis wurden, wie oben erwähnt, beim Autobahnbau der A 43 in den 1980er Jahren weitere bronzezeitliche Gräber gefunden. Seit 1816 gab es Hinweise auf eine römische Besiedlung am Annaberg, die dann 1838 vom preußische Oberstleutnant Friedrich Wilhelm Schmidt bestätigt wurden. 1901 konnte Dr. C. Schuchardt von der Altertums-kommission für Westfalen ein etwa dreieckiges römisches Kastell auf dem Annaberg nachweisen (siehe Bild rechts). Das römische Kastell auf dem Annaberg diente wohl zwischen 8 v.Chr. und 9. n.Chr. als Vorposten für das eigentliche Kastell in Haltern am See.

Im Jahr 1378 wird bereits eine Kapelle auf dem Annaberg erwähnt. Der Annaberg selber wurde allerdings 1378 „Kommberg“ und im 17.Jhd. „Königsberg“ genannt. Nach einer Überlieferung soll am Annaberg der letzte Sachsenfürst gelebt und begraben sein und manchmal zu Vollmond sieht man ihn noch.

Sicher nachgewiesen ist, dass der Anfang der Anna-Verherrlichung am Annaberg mit der Entstehung der Anna-Selbdrittfigur, die Darstellung der heiligen Mutter Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind (siehe Bild links), in der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts hier begann. Im Jahr 1556 wird in einem Pfarrbericht zu Lünen von einer Heilung bei der Quelle beim ´Kommeberg´, also dem heutigen Annaberg, berichtet und 1620 ist eine erste Wallfahrt aus Bocholt zum Annaberg belegt. 1653 wird von einem Beetshaus auf dem Annaberg berichtet. 1662 wird auch erwähnt, dass die Quelle mit dem heiligen Wasser bei St. Anna auf dem Königsberg, dem heutigen Annaberg, vom damaligen Pfarrer Hermannus Boeker renoviert wurde.

Der Brunnen, der sogenannte `Annapütt`, am Anfang des Kreuzweges ist wohl die Fassung einer im Jahr 1910 durchgeführten Bohrung. Bis in die 1950er Jahre hatte dieser Brunnen wohl noch funktionierte, dann ist er trockengefallen. Nach der Erzählung eines Teilnehmers bei einem Seminar von mir wurde in seiner Kindheit noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach der Geburt eines Kindes Zuckerstückchen in das Wasser des Brunnenbeckens geworfen. Das Ritual kann als Dankesopfer auch auf ein altes eher vorchristliches Opferritual hinweisen, das damals hier noch durchgeführt worden ist. Das Ritual entspricht der Verehrung von heiligen Quellen, wie hier der Anna-Brunnen, wie sie im heidnisch germanischen Brauchtum üblich waren.

1769 berichtet der Pfarrer Schmitz aus Oer, das um 1660 das Gnadenbild der Anna Selbdritt-Figur mehrmals in einem Baum am Tannenberg gefunden wurde. Nach einem Wasserwunder am Annaberg bei Haltern wurde es in die heutige dortige St. Anna Kapelle gebracht und vollbrachte sofort viele Wunder. Das Hauptschiff der heutigen St. Anna Kapelle stammt wohl nach dem Eintrag über der Tür aus dem Jahr 1674. Der heutige Chor wurde als erste Erweiterung bereits 1691 angebaut.

Zwischen 1687 und 1788 hatten Jesuitenpater die Betreuung der Gläubigen und Pilger auf dem Annaberg übernommen. 1701 zählte man 19.000 Kommunionen auf dem Annaberg. Im Jahr 1854 kamen anlässlich der 200Jahr-Feier der Anna Kapelle insgesamt 32 verschiedene Prozessionen aus den umliegenden Städten und Dörfern und zur Abschlussfeier am letzten Tag über 75.000 Besucher. Im Jahr 1981, als unterhalb vom Annaberg inmitten des Kreuzweges von den Vertriebenen aus Oberschlesien in Erinnerung an deren Annaberg in Ihrer Heimat eine Gedenkstätte errichtet wurde, waren rund 150.000 Pilger am Annaberg gewesen.

Der erste Kreuzweg von der St. Anna Kapelle auf den Annaberg wurde zwischen 1873 und 1875 angelegt. Das Bodenmosaik des Kreuzweges ist aber noch größtenteils im Originalzustand aus 1875 erhalten.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Hl. Anna Kapelle auf dem Tannenberg

    Die Hl. Anna Kapelle auf dem
   Tannenberg in Haltern am See

 

Ludgerusbrunnen in Haltern-Tannenberg

Der Ludgerusbrunnen in Tannenberg
        in Haltern am See

HintergründeSt. Anna Kapelle und zum Ludgerusbrunnen auf dem Tannenberg, der alte Annaberg

Die heutige Halterner Bauernschaft „Tannenberg“ gehörte früher zum Ortsteil Lippramsdorf. Sie liegt in der Hohen Mark an einer alten Wegkreuzung des ´Tannenberger Wegs´, der aus dem Ruhrgebiet von Süden von Marl kommend über die Lippe nach Norden ins Münsterland Richtung Dülmen und Reken führte, mit dem ´Alter Weseler Weg´, der, wie der Name schon sagt, vom Niederrhein von Wesel kommend nach Osten nach Haltern führte. Der Weseler Weg soll früher auch als „Bornweg“ = Quellweg und „Soltpättken“ = Salzweg bezeichnet worden sein. Mit Born = Quelle könnte der im Nordteil der Ortschaft gelegene Ludgerusbrunnen gemeint sein. Und das Salz für den Salzweg kam mit Sicherheit von den Solen aus dem Soester Raum.

Der heutige Ort Tannenberg wird Anfang des 17.Jahrhundert erstmalig erwähnt. Wobei die damalige Bezeichnung des Tannenbergs noch „Ten Annenberg“, also ´Zum Annaberg´, war und auch im Urkataster 1842 wird Tannenberg als „Alter St. Annaberg“ bezeichnet wird (siehe auch in Grafik mit Karte von Le Coq). Bis heute ist die offizielle Flurbezeichnung bei der Tannenberg-Kapelle immer noch „Alter St. Annaberg“. Dagegen hieß der heutige Annaberg bei Haltern 1378 „Kommberg“ und wurde selbst im 17.Jhd. noch als „Königsberg“ bezeichnet. Der Name Tannenberg ist auf eine Verkürzung des alten Namens „Ten Annenberg“ zu „T annenberg“ zurückzuführen. Der Name „Alter St. Annaberg“ lässt die Vermutung zu, dass hier früher bzw. immer noch der eigentliche Annaberg war und ist.

Tannenberg in Haltern als Alt St. Annaberg

Tannenberg in Haltern als ´Alt St. Annaberg´         in der linken Mitte des Bildes -
    Quelle: Landkarte von Le Coq, 1805
(größeres Bild unter: www.geomantie.nrw)



Ein im Jahr 1662 vom Haltener Pfarrer Hermannus Boeker erwähnte Brunnen bei einer Kapelle am Weseler Weg wird aufgrund seiner präzisen Entfernungsangabe gegenüber dem heutigen Annaberg der Ludgerusbrunnen auf dem Tannenberg gewesen sein.

Dem Ludgerusbrunnen wird nachgesagt, dass er vom Heiligen Ludger, also mindestens vor 809 n. Chr. (gest. 809 in Billerbeck), persönlich gefunden worden ist. Es war gut möglich, dass damals der Heilige Ludger auf seinen Missionarswegen von Essen-Werden nach Münster auch tatsächlich auf einem der alten Fernwege hier am Tannenberg vorbeigekommen ist. Seitdem war der Ludgerusbrunnen der nie versiegende Brunnen, der selbst in den trockensten Zeiten die gesamte Dorfschaft noch mit Wasser versorgte. Der Ludgerusbrunnen muss entsprechend von einer tieferen Wasserader gespeist werden, als die anderen Brunnen im Umfeld. Bis heute ist er jedoch noch als alter Schachtbrunnen mit einem hölzernen Schöpfgerüst mit Wassereimer erhalten geblieben und wird weiter von der Nachbarschaft gepflegt (siehe Bild links).

Der Ursprung einer St. Anna Kapelle auf dem Tannenberg geht wohl auf vor 1614 zurück, da damals entschieden wurde das die einzige St. Anna Kapelle im Kirchspiel Lippramsdorf wegen Baufälligkeit abgerissen werden sollte. Vermutlich kam das aus dem 15.Jahrhundert stammende Gnadenbild der heiligen Anna Selbdrittfigur von der alten St. Anna Kapelle bei Tannenberg in dieser Zeit nach Lippramsdorf. Später wurde dann diese Figur von der Lippramsdorfer Patronatsherrin dem Halternen Pfarrer Nottebohm geschenkt, der die Figur dann in die St. Anna Kapelle auf dem heutigen Annaberg bei Haltern aufstellen ließ und wo sie heute immer noch steht.

Lange gab es auf dem Tannenberg keine Kapelle. Erst 1935 wurde eine kleine neue Kapelle bzw. Bildstock errichtet. Beim Bau der neuen Kapelle wurden auch die Fundamente eines Vorgängerbaus gefunden. Der jetzige Kapellenbau wurde wegen eines Gelübdes einiger Anwohner, die eine Gefangennahme durch russische Zwangsarbeiter überlebten, im Jahr 1962 errichtet. Die Kapelle wurde als achteckigen Rundbau aus regionalen Findlingen und Feldsteinen an der Stelle des bisherigen Bildstocks errichtet (siehe Bild links).

 

 

 

 

 

 

 

 


Geomantische Betrachtungen zum Tannenberg und zum Ludgerusbrunnen




 

 

 

Die besondere Bedeutung des Tannenbergs mit der heutigen Hl. Anna Kapelle und dem Ludgrusbrunnen kann man aus der oben beschriebenen Namensgeschichte des Ortes als der ´Alter St. Annaberg´ herleiten. Auch der Umstand, dass der Ludgerusbrunnen im Norden der Dorfschaft vom heiligen Ludger selber gefunden worden sein soll, ist aus geomantischer Sicht schon ungewöhnlich und belegt den hohen spirituellen Stellenwert des Brunnens für die Bevölkerung.

Von der Landschaftsdynamik tritt der Tannenberg geomantisch nicht sehr hervor bzw. hat der Ort keine besonderen Qualitäten. Am Standort der heutigen St. Anna Kapelle treffen sich allerdings radiästhetisch eine geomantische Kraftlinie (in der Grafik gelb = GZ) mit einer Verwerfung mit einer Wasserader (in der Grafik - - - = Verwerfung und Blau = Wasserader), die jeweils alle rechts-drehend sind und zusammen einen starken positiven Kraftplatz ergeben. Der Kreuzungs-bereich hat eher eine stärkere Yin-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Luft-, Wasser- und Erd-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Feuer, Erde, Metall und Wasser. Der Ort hat insgesamt eher eine erdhafte und nach unten ziehende Grundqualität. Insgesamt ist er auf jeden Fall ein heiliger Ort, der auch als Himmelstor zu den himmlischen Kräften dienen kann und ein Ort an dem Weissagungen möglich sein können.

 

geomantischen Untersuchung der St. Anna Kapelle auf dem Tannenberg

     Ergebnisse der radiästhetischen geomantischen Untersuchung der St. Anna            Kapelle auf dem Tannenberg


Auch die Wasserader des Ludgerusbrunnens ist ursprünglich rechtsdrehend gewesen. Neben der Besonderheit als nie versiegender Brunnen ist dieser Umstand wohl auch der Grund für die spirituelle Bedeutung als Heiliger Brunnen, da heilige Brunnen oder Heilquellen in der Regel rechtsdrehend und damit die Lebensenergie fördernd sind.

Aus geomantischer Sicht ist es deshalb wohl kein Zufall, dass die alten Fernwege sich genau am Tannenberg kreuzten. Für Fernreisende ist es immer wichtig für eine Zwischenpause einen positiven Ort zum Aufladen zu haben und bei der Reise zwischendurch auch wieder gutes Wasser für den weiteren Weg schöpfen zu können. Es spricht also viel dafür, dass die besondere Qualität des Tannenbergs mit dem Ludgerusbrunnen sich bei den Reisenden früher herumgesprochen hat und Sie deshalb bei ihrer Reise den Weg lieber über den Tannenberg gewählt haben.

Wer die Tannenberger Kapelle mal besucht sollte dann auch mal in die Kapelle gehen und in der Mitte das Potential des Zentrums des Kraftortes wahrnehmen. Wer will kann auch etwas tönen oder christliche Lieder anstimmen und die schöne Akustik in der Kapelle genießen. Falls das Kapelleninnere geschlossen ist, der könnte ebenso im Vorraum etwas tönen oder im Norden und Süden der Kapelle Anteil von dem Kraftpotential des Kraftplatzes des alten St. Annabergs Anteil nehmen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Geomantische Betrachtungen zum Annaberg und zur St. Anna Kapelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Brunnen Annapütt am Anfang des Annaberger Kreuzwegs

Der ´historische Brunnen Annapütt´ am
   Anfang des Annaberger Kreuzwegs

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraftplatz am heutigen Standort der Anna Selbdritt Figur

Kraftplatz am heutigen Standort der Anna     Selbdritt Figur in der Annakapelle in         Haltern am See

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Kreuzwegstation auf dem Annaberg mit Gabelkreuz

    Die 12. Kreuzwegstation auf dem
  Annaberg mit Gabelkreuz und alten
       Bodenmosaik

 

 

 

 

Gabelkreuz im Weg unterhalb des Kreisrondells

    Gabelkreuz im Weg unterhalb des
    Kreisrondells am Anfang des alten
    Kreuzweges

 

 

 

 

Bodenmosaik mit Scheibenkreuze im alten Kreuzweg

Bodenmosaik mit Scheibenkreuze im
    alten Kreuzweg oberhalb des Kreisrondells Richtung Gipfelkreuz

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus geomantischer Sicht ist es schon unge-wöhnlich, dass es kulturgeschichtlich eigentlich zwei Annaberge, der ehemalige ´Königsberg´ und heutige Annaberg sowie der ´Alter St. Annaberg´ und heutige Tannenberg, in Haltern gibt. Nach der oben beschriebenen zeitlichen Chronologie ist es aber offensichtlich, dass ursprünglich die St. Anna Kapelle auf dem heutigen Tannenberg die erste und einzige St. Anna Kapelle war und erst später die St. Anna Kapelle auf dem heutigen Annaberg errichtet worden ist.

Der heutige Annaberg ist aus geomantischer Sicht aber auch besonders, da es hier nachge-wiesener Maße eine mehrere tausendjährige Kulturtradition gibt. Das auch die Römer hier um die Zeitenwende ein Kastell errichtet hatte ist auch ein Beleg dafür, dass der Berg zu mindes-tens strategisch eine besondere Bedeutung hatte. Aufgrund der Gräberfeldwege von dem Kastell in Haltern am See zum Annaberg hin könnte auf dem Annaberg aber auch eine rituelle Nutzung möglich gewesen sein.

 

Die St. Anna Kapelle auf dem Annaberg
Die St. Anna Kapelle auf dem Annaberg
    in Haltern am See.

Geomantische Analyse der Landschaft des Annaberges

Die Lage und der Verlauf der Berge und Flüsse sind ein grundlegendes Kriterium für einen Standort mit dem die Energiequalität der Landschaft beurteilt werden kann. Die Drachenlinien und Drachenadern der Berge, die Bergdrachen, sowie der Verlauf der Flüsse, die Wasserdrachen, sind wichtige Aspekte zur geomantischen Beurteilung einer Standortsituation. Die richtige Anordnung und der Verlauf der Berg- und Wasserdrachen bzw. des sogenannten Landschaftstempels sind die Voraussetzung um einen guten Kraftort zu erhalten (Weitere Infos zu Berg- & Wasserdrachen unter www.geomantie.nrw). Deshalb soll nun die Landschaftsstruktur des Annabergs nach geomantischen Kriterien untersucht werden.

Für den Annaberg bei Haltern am See treffen die landschaftsgeomantischen Kriterien für einen Kraftplatz zu. Im Nordwesten vom Annaberg ist bei Holtwick eine Schildkröte als höchste Erhebung vorhanden. Im Süden ist mit der offenen Talaue der Lippe ein Phönix vorhanden. Ebenso gibt es zwei Ausläufer aus der Hohen Mark, zum einen im Westen die Höhenkuppe bei dem Tannenberg und zum anderen etwas nördlich von Haltern eine Anhöhe in der Sunderner Heide. In der Grafik mit den Hervorhebungen der Höhenschichten (Grafik siehe rechts) ist die Topographie des Geländes mit den Tieren der Landschaft deutlich zu erkennen.

Der Annaberg ist auch über einen Höhenzug direkt mit den Rekener Höhen der Hohen Mark verbunden und ist demnach der Kopf eines Bergdrachens und wird mit einer starken Yang-Dynamik versorgt. Von Osten nach Westen fließt im Süden die Lippe, als lokaler Wasserdrachen mit einer angenehme Yin-Dynamik, direkt am Annaberg vorbei (Grafik siehe rechts).

Der Annaberg hat also ein positives Kraftpotential, das für einen Heiligen Ort oder für einen Herrschaftsstandort ideal ist. Zusammen mit dem auf der südlichen Seite der Lippe gelegenen Bergdrachen mit dem Hammer Berg am Ende ist der Annaberg auch ein Schwellenhüter für das Lippetal.

 


Geomantische Analyse der 5 Tiere des Annabergs

Geomantische Analyse der 5 Tiere des Annabergs
                      in Haltern am See
(größeres Bild unter: www.geomantie.nrw)

 

Geomantische Analyse der Landschaftsdrachen des Annabergs in Haltern am See

Geomantische Analyse der Landschaftsdrachen des                 Annabergs in Haltern am See
(größeres Bild unter: www.geomantie.nrw)


Belege zur heiligen Quelle

Der erste Bericht einer Heilung bei der Quelle auf dem heutigen Annaberg aus dem Jahr 1556 bezieht sich relativ sicher auf den Annaberg, da die Ortsangabe ´Kommeberg´ als ´Königsberg´ wohl eindeutig ist. Auch die Quelle mit dem heiligen Wasser, die 1662 vom damaligen Pfarrer renoviert wurde, hat mit der Ortsangabe auf dem Königsberg eindeutig auf dem heutigen Annaberg gelegen. Es wird also sicher seit Mitte des 16. Jahrhunderts eine heilige und wunderträchtige Quelle auf dem heutigen Annaberg gegeben haben. Leider ist die Quelle wohl bis zum Ende des 19. Jahrhundert doch mit der Zeit versiegt, sonst wäre es 1910 nicht nötig gewesen eine neue Bohrung durchzuführen. Diese Bohrung speiste wohl den ´historischen Brunnen Annapütt` am Anfang des Kreuzweges (siehe Bild links). Leider ist auch nach seiner Renovierung im Jahr 2007 der Brunnen immer noch trocken. Radiästhetisch ist nach meinen Untersuchungen dort allerdings auch keine Wasserader mehr vorhanden. Ich selber konnte leider keinen Standort der ehemaligen heiligen Quelle auf dem Annaberg mehr ermitteln, so dass der Standort der Quelle immer noch unklar ist.

Besonderheiten der St. Anna Kapelle und der Anna Selbdritt-Figur

Der frühe Nachweis über einen Bildstock auf dem Annaberg mit einem Bildnis der Hl. Anna aus dem Jahr 1556 ist ein Beleg für eine sehr frühe Verehrung der Heiligen Anna hier auf dem Annaberg. Nach dem Bericht des Pfarrers Schmitz im Jahr 1769 ist das Gnadenbild der Anna Selbdritt-Figur, nachdem es mehrmals wieder in einem Baum am Tannenberg gefunden wurde, erst über Umwege um 1660 dann in einem kleinen Gebetshaus auf dem heutigen Annaberg gebracht worden. Dort hat das Gnadenbild allerdings gleich viele Wunder vollbracht. Der dann im Jahr 1674 von dem Bischof Bernd v. Galen bereits veranlasste Bau der heutigen St. Anna Kapelle, in dem die Anna-Selbdritt-Figur einen besonderen Platz bekommen hat, ist auch ein Beleg für den Stellenwert, den dieser Ort damals bereits hatte. Auch die im Jahr 1701 auf dem Annaberg durchgeführten 19.000 Kommunionen belegen die hohe Popularität des Annabergs in der Region.

Nach der geomantischen Untersuchung steht die St. Anna Kapelle auf einer radiästhetisch besonderen Kreuzung von einer stärkeren geomantischen Kraftlinie mit einer Wasserader und einer Verwerfung. Wobei die Verwerfung und Wasserader jeweils rechtsgedreht, also energetisch positiv und die Lebensenergie fördernd sind. Der Kreuzungsbereich dieser drei Linien liegt genau in der südöstlichen Ecke des heutigen Hauptschiffes (siehe Grafik rechts) in der die Anna Selbdritt-Figur in einer Mauernische steht (siehe Bild links). Der Kreuzungsbereich hat darüber hinaus eine eher stärkere Yin-Qualität und bei den Elementezuordnungen der west-lichen vier Elemente eher eine Präsenz des Wasser- und des Erd-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Wasser, Erde, und Metall.

In der Gesamtheit ist so eine eher erdhafte Grundqualität mit einer wässrigen Dynamik vorhanden, die durch die Energien der geoman-tischen Zone noch gefördert werden. An so einem Kraftort sind Heilungen oder spirituelle Erlebnisse möglich.

 

radiästhetischen geomantischen Untersuchung der St. Anna Kapelle
    Ergebnisse der radiästhetischen geomantischen Untersuchung der St. Anna Kapelle auf dem Annaberg
        (größeres Bild unter: www.geomantie.nrw)

Nach der energetischen geomantischen Abfrage wurde dieser heilige Ort wohl auch für Anrufungen von höheren Wirkungskräften, wie z.B. die Hl. Anna aber auch anderer Engel, Feen oder göttliche Unterstützungen oder Ahnen genutzt. Der Ort ist auch ein Geister- oder Seelentor an dem man mit anderen Welten oder Wesenseinheiten in Kontakt treten kann.

Die Anna Selbdritt-Figur steht als Symbol auch für eine Verbindung zu unseren Ahnen. Mit der gemeinsamen Darstellung von der (Groß-) Mutter Anna, der (Mutter-) Maria und dem (Enkel-) Kind Jesus, wird eine Verbindung von Jesus zu seinen Ahnen mütterlicherseits dargestellt. Diese Darstellung der mütterlichen Vorfahren von Jesus ist auch ein Symbol eines Weiblichkeitskultes. In der Verbindung mit dem hier auch am Kreuzweg aufgestellten Gabelkreuz, das in einem Zusammenhang mit dem römischen drei Matronenkult und/oder den drei germanischen Beten stehen kann, könnte die Verehrung der Heiligen Anna auf dem Annaberg auch ein Hinweis auf einen vorchristliches matriachatisches Heiligtum hier sein.

Besonderheiten des Kreuzweges

Der erste Kreuzweg von der St. Anna Kapelle zum Annaberg wurde zwischen 1873 und 1875 durch den Haltener Vikar der Sixtuskirche Theodor Casp. Wegener angelegt. Im Jahr 1967 wurde dann der heutige Kreuzweg angelegt.

Interessant ist am Verlauf des oberen Kreuzweges auch die Parallelität zum Verlauf des römischen Kastells (in der Grafik unten zwischen 2 und 3). Auch wenn die genaue Lage des römischen Kastells zu Wegeners Zeiten noch nicht bekannt war, da die genaue Lage des Kastells erst 1899 bis 1901 von Dr. C. Schuchardt gefunden wurde, liegt der obere Kreuzweg genau auf der Innenseite des südöstlich römischen Walls des Kastells (siehe auch weiter oben in Grafik von Schuchardt). Aus geomantischer Sicht ist diese kulturübergreifende Nutzung des gleichen Ortes ein Beleg für eine über 2.000 jährige geomantische Nutzung eines Kraftplatzes von verschiedenen Kulturen.

 

radiästhetischen geomantischen Untersuchung  des Halterner Annabergs

       Ergebnisse der radiästhetischen geomantischen Untersuchung
       des Halterner Annabergs mit Kreuzweg
       (größeres Bild unter: www.geomantie.nrw)

 

Nach den Ergebnissen meiner geomantischen radiästhetischen Untersuchung liegt dieser Teil des Kreuzweges auch direkt auf einer stärkeren geomantischen Zone, die im oberen Bereich des Kreuzweges beim Gabelkreuz von einer rechtsdrehenden Wasserader mit einer rechtsdrehenden Verwerfung gekreuzt wird (in der Grafik oben bei 3). Der Kreuzungsbereich hat eher stärkere Yang-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Luft-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Holz, Feuer und Erde. Der Ort hat eher eine dynamische anregende Grundqualität, die durch die Energien der Erdstrahlenkreuzung hier noch gefördert wird. Hier ist auf jeden Fall ein guter Kontakt zu den himmlischen Kräften möglich und der Platz wurde wohl auch zu Anbetungen und Opferungen genutzt. Bei der Zuordnung zu dem Trinitätsaspekt der drei Göttinnen entspricht die Gesamtqualität des Platzes vor dem Gabelkreuz der weißen Göttin (christlich Barbara).

Vor dem Kreuz ist noch das alte Bodenpflaster aus dem 19.Jahrhundert erhalten (siehe Bild links). Direkt am Kreuz findet man im Steinmosaik die Zeichen JhS als Zeichen für ´Jesus Heiland Seligmachend´. Das h entspricht in seiner Form aber auch dem astronomischen Saturnzeichen und die 9 Quadrate im Steinmosaik davor könnte nach Agrippa von Nettesheim (1486 bis 1535) auch ein magisches Saturnquadrat sein. Astrologisch entspricht der Saturn der Qualität von langfristigen Zielen und Ernte aber auch als Hüter für Leben und Tod und der Transformation negativer Ereignisse. Die Saturnqualität entspricht also der 12. Kreuzwegstation der Kreuzigung Jesus an diesem Ort. Es ist deshalb wohl kein Zufall, dass von dem Vikar Wegener, hier dieses Bodenmosaik mit Saturnsymbolen so angelegt hat.

Eine weitere Besonderheit des Kreuzweges ist, dass er eigentlich zwei Aufgangsrichtungen hat. Der heutige Aufgang erfolgt von der St. Anna Kapelle nach Nordosten direkt am ehemaligen Brunnenbecken vorbei hoch zur 12. Station oben beim Gipfelkreuz. Es gibt aber auch einen zweiten Weg, der im Prinzip der heutige Abgang vom Gipfelkreuz ist. Wenn man an der Mariengrotte vorbei den Weg hoch geht beginnt der zweite Kreuzweg nach der S-Kurve des Weges an einem kleinen Platz mit einem Rondell von konzentrischen Kreisen im Bodenmosaik. Kurz davor ist in der Bodenpflasterung mit Basaltsteinen ein Gabelkreuz angelegt (siehe Bild links). Dieses Gabelkreuz ist aber nur so richtig angelegt, wenn man den Weg von unten hoch geht. Wenn man den Weg nach dem Platz mit konzentrischen Kreisen weiter hoch geht gibt es in der Bodenpflasterung bis zum Gipfelkreuz Flächen mit 12 Scheibenkreuzen, die mit weißen kleineren Steinen und mit weißen Trennungslinien gestaltet wurden (siehe Bild links). Dieser Kreuzweg entspricht wohl aufgrund des Ursprungszustands des Bodenpflasters noch dem von dem Wegener im 19.Jahrhundert angelegten Kreuzweg. Dieser Teil des Kreuzweges mit den Scheibenkreuzen liegt dabei auch genau auf der geomantischen Kraftlinie bzw. auf der Innenseite des römischen Kastells. Dies entspricht auch der etruskischen bzw. römischen Bautradition, dass auf der Innenseite einer Befestigungsanlage immer die positiven Kraftlinien sind, damit die Soldaten mehr Kraft und Energie für die Verteidigung haben.

Das Kreisrondell am Anfangspunkt dieses Kreuzweges liegt darüber hinaus radiästhetisch direkt auf einem Kreuzungsbereich der geomantischen Kraftlinie mit einer Wasserader (in der Grafik oben bei 2). Der Kreuzungsbereich am Kreisrondell hat eher eine ausgeglichene Yin-/Yang-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Wassers und Feuer-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Holz, und Feuer. Der Ort hat eher eine dynamische anregende Grundqualität, die durch die Energien der Erdstrahlenkreuzung hier noch gefördert wird. Am Rondell ist von vielen eine deutliche Wirbelstruktur wahrnehmbar und in der Mitte gibt es eine Ruhe (wie im Auge eines Hurrikans). Energetisch gibt es hier eine gute Verbindung zum Himmel und zur Erde. Bei der Zuordnung zu dem Trinitätsaspekt der drei Göttinnen entspricht die Gesamtqualität des Rondells der roten Göttin (christlich Margaret).

Wer will kann auch einmal ausprobieren, ob man beim weiteren Gehen zum Gipfel die Mitten der Scheibenkreuze oder die Trennungslinien dazwischen auch blind finden kann. Viele haben direkt in der Mitte eines Kreuzes oder auf einer Trennungslinie ein deutliches Gefühl von Mitte bzw. Schwelle. Diese für viele oft eindeutigen Körperreaktionen sind ein deutliches Zeichen, das wohl bewusst diese Stellen für die Kreuzwegstationen ausgesucht wurden.

Es ist auch gut möglich, dass der Vikar Theodor Casp. Wegener auch bewusst den Platz für die Mariengrotte sich ausgesucht hat. Hier treffen sich radiästhetisch eine Verwerfung mit zwei Wasseradern (in der Grafik bei 1). Der Kreuzungsbereich hat eher eine deutliche Yin-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Wasser- und Erd-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Erde, Metall und Wasser. Der Ort hat eher eine erdhafte dunkle Grundqualität, die für viele nicht unbedingt als positiv wahrgenommen wird. Es gibt für viele eine eindeutige Schwelle vor dem Zaun, die nicht einlädt überschritten zu werden. Energetisch gibt es hier eine gute Verbindung zu den Ahnen und zum Thema der Auferstehung und der Wiedergeburt. Bei der Zuordnung zu dem Trinitätsaspekt der drei Göttinnen entspricht die Gesamtqualität des Platzes vor der Mariengrotte der schwarzen Göttin (christlich Katharina).

Auch wenn die oben geäußerte Vermutung einer vorchristlichen Tradition mit einem Matriachatsheiligtum oder einem Heiligtum der drei Matronen oder drei Beten auf dem Annaberg vielleicht nicht zutreffen, hat der Annaberg auf jeden Fall als ein Wallfahrtsort mit Heilungen und Wundern eine sehr alte und starke spirituelle Bedeutung, die aus geomantischer Sicht auf die besondere Bedeutung der Landschaft zurückzuführen ist. Aus geomantischer Sicht sind die energetischen Qualitäten und Kraftpotentiale des Annabergs auch heutzutage noch deutlich wahrnehmbar.


Essenz der geomantischen Betrachtungen zur Annabergkapelle und zur Tannenbergkapelle

Die Annabergkapelle und die Tannenbergkapelle in Haltern am See am Nordrand des Ruhrgebiets sind aus geomantischer Sicht eindrucksvolle Beispiele, dass auch hier in der Region die Menschen die Erscheinungen und Auswirkungen der Erde wahrgenommen und für den Standort ihrer heiligen Orte ausgesucht haben.

Die genaue Positionierung der Annabergkapelle und der Tannenbergkapelle auf den oben beschriebenen geomantisch besonderen Plätzen und radiästhetischen Kraftorten sind ein Beleg, dass diese Standorte nicht per Zufall für den Kapellenbau ausgewählt wurden, sondern ein großes Wissen von der besonderen Wirkung dieser Orte bereits vorher vorlag.

Das mit beiden Kapellen das Gnadenbild mit der Annan Selbdrittfigur in Verbindung steht bzw. die Figur dort mal war bzw. heute noch ist kann ein Zeichen dafür sein, dass beide Orte für die Bevölkerung eine ähnliche Wertschätzung oder zu mindestens Orte für eine gleiche Heiligenverehrung der Mutter Anna waren und auch heute noch sind.

Das die alte Annabergkapelle auf dem Tannenberg keine große Wallfahrtstätte wurde liegt wohl auch daran, dass aus geomantischer Sicht die energetischen Kraftpotentiale am Tannenberg nicht so groß sind, wie am heutigen Annaberg. Beim Tannenberg fehlt die unterstützende Kraft der Landschaft. Der heutige Annaberg dagegen hat starke Landschaftsdrachen und eine günstige Konstellation der fünf Tiere der Landschaft. Darüber hinaus gibt es am Tannenberg nur ein Kraftzentrum, dagegen sind am Annaberg mehrere Kraftzentren vorhanden

In Haltern am See sind mit dem Annaberg und der Lippeaue und der Tannenberg mit der Hohen Mark noch vieles der ursprünglichen Qualitäten der Landschaft sichtbar und spürbar. Auch heutzutage sind hier diese ursprünglichen energetischen Qualitäten der Landschaft noch wahrnehmbar. Wer will kann also immer noch die positive Kraft der Landschaft hier für sich entdecken. Wer will kann auch gerne einmal an einer geomantischen Führung teilnehmen auf der man die dann gemeinsam mit anderen zusammen unter Anleitung diese Orte entdecken und erleben kann

 

Wasserdrachen der Lippe unterhalb des Annabergs in Haltern am See

Der Wasserdrachen der Lippe unterhalb des Annabergs in Haltern am See

 

Wer neugierig geworden ist und noch mehr lesen möchte, der findet in meiner Website www.geomantie.nrw unter Orte/Haltern-Annaberg (https://www.geomantie.nrw/kraftorte/annaberg/) auch einen längeren Text. Diese Website ist auch besser für mobile Endgeräte geeignet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Weitere Informationen zum Thema Geomantie und zum Ruhrgebiet finden Sie auch im Seminarskript und in den Powerpoint-Vorträgen zum Thema:
"Geomantie - Kraftorte und heilige Plätze" (als Powerpoint auch mit Schwerpunktthema Oberhausen) oder "Lebenswerter Wohnen und Leben mit Geomantie".

Quellen:

Umfangreiche Quellenangaben zu diesem Text finden Sie in meiner Website www.geomantie.nrw unter Orte/Haltern-Annaberg (https://www.geomantie.nrw/kraftorte/annaberg/) und dort dann am Ende des Textes.


 

Weitere Literatur:
Reiner Padligur „Feng Shui im Kohlenpott- Landschafts-Feng-Shui im Westen - eine geomantische Analyse des Ruhrgebiets“ in „Feng Shui-Journal“ Nr. 3, Klein Jasedow, 2003, Inhalt auch hier unter Geomantie des Ruhrgebiets


 
 

Weitere Informationen zum Thema Geomantie und zum Ruhrgebiet finden Sie auch im Seminarskript und in den Powerpoint-Vorträgen zum Thema: "Geomantie - Kraftorte und heilige Plätze" oder "Lebenswerter Wohnen und Leben mit Geomantie".

 


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